ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:33 Uhr

Die Chinesische Mauer steht diesmal in Rietschen

Es geht wieder los mit dem Karneval. Die Rietschener starten an diesem Wochenende als erste in die neue Saison des Humors und Frohsinns. Von Regina Weiß

"Eins, zwei, drei", zählt Mandy Karch vor. Dann setzt die Musik ein, die mittleren Funken stehen in einer Reihe, "tanzen" erst einmal nur mit dem Armen, bevor sie schwungvoll die Hüften wiegen. Zahlreiche Männer lassen sich von den hübschen jungen Mädchen kein bisschen ablenken, sondern hämmern, schrauben und dekorieren, was das Zeug hält.

Noch bedarf die Chinesische Mauer - sie wurde kurzerhand nach Rietschen umgesetzt - ein paar Handgriffen. "Alles wollen wird von unserer Dekoration noch nicht verraten", so Steffen Mertinatsch. Allein an der Chinesisichen Mauer haben die Rietschener sechs Tage gearbeitet. Insgesamt sind beim Aufbau rund 30 Mitglieder am Wirken.

Der 28-jährige Rietschener erlebt als Präsdient des Karnevalsklubs seine Saison-Premiere. "Da ich aber in den letzten zwei Jahren schon eingearbeitet wurde, bin ich nicht ganz so aufgeregt", so der Chef des rund 60 Mitglieder zählenden Vereins. Mit ihren beiden Veranstaltungen starten die Rietschener übrigens in die 54.

Saison. "Dass heißt, 2010 werden wir wieder einen Umzug haben", lässt Mertinatsch die Zukunft anklingen. Doch erst haben die "Drei Chinesen mit dem Kontrabass" das Sagen. Genauso lautet nämlich das Motto der Rietschener. "Die Olympiade im Reich der Mitte war sozusagen Anregung für uns", so Hans Richter vom Verein. So manches lasse sich da auf die Schippe nehmen. Die Zuschauer dürfen gespannt sein.

Gespannt dürfen sie auch auf neue Tänze der Funken sein. Diese haben drei neue Tänze in petto. Natürlich gibt es auch die Gardetänze. "Und dann sollen die Gäste ja auch selbst noch das Tanzbein schwingen. Für die reifere Jugend wird übrigens am Freitagabend musikalisch mehr geboten", lädt Hans Richter ein.