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| 03:01 Uhr

Die Brückenbaustelle schafft es mit Vorsprung ins Ziel

Freude herrscht bei den Herren beim Banddurchschneiden: Erich Schulze, Wolfgang Riedel, Ralf Brehmer, Wolfgang Rückert und Dieter Peschel (v.l.n.r.). Im Bild links Rietschens Bauamtsleiterin Ulrike Kappler.
Freude herrscht bei den Herren beim Banddurchschneiden: Erich Schulze, Wolfgang Riedel, Ralf Brehmer, Wolfgang Rückert und Dieter Peschel (v.l.n.r.). Im Bild links Rietschens Bauamtsleiterin Ulrike Kappler. FOTO: Martina Arlt/mat1
Rietschen. Nach fünfmonatiger Bauzeit und sogar sechs Wochen vor dem geplanten Fertigstellungstermin ist der Brückenbau zwischen Rietschen und Daubitz am Freitag freigegeben worden. "Dass diese Baumaßnahme mit so einem positiven Vorsprung gelang, war Dank der guten Kooperation mit der Gemeinde Rietschen möglich. Martina Arlt/mat1

So konnte in den Sommerferien unter Vollsperrung gearbeitet und ein großer Zeitgewinn erarbeitet werden. Den Anwohnern und Anliegern danke ich für das Ertragen der Unannehmlichkeiten, die so eine Baumaßnahme mit sich bringt. Eine Brücke ist eine Investition für die Zukunft. Ich hoffe, dass dieses Bauwerk auch wieder über 100 Jahre hält", so Wolfgang Rückert (CDU), der stellvertretende Landrat, bei der Freigabe.

In feierlicher Form wurde ein Band auf der Brücke durchschnitten. Die Freigabe nahmen Landrat a.D. Erich Schulze, Wolfgang Riedel von der bauausführenden Firma Straßen- und Tiefbau See, Bürgermeister Ralf Brehmer, Wolfgang Rückert und Kreis-Bauamtsleiter Dieter Peschel vor.

Diese Maßnahme stand viele Jahre auf der Planungsliste des Landkreises. Der Zustand der Brücke am Steinbachgraben, die bereits im Jahr 1900 errichtet worden ist, mit einer nutzbaren Fahrbahnbreite von nur 4,90 Metern, engen Kurven sowie der unzureichende Zustand der Ortsdurchfahrt, machten eine grundsätzliche Neugestaltung des Verkehrsraumes erforderlich. Die Länge des neu ausgebauten Abschnittes beträgt 247 Meter. Der Ersatzneubau in Stahlbetonbauweise wurde unmittelbar neben der alten Brücke errichtet. Die Fahrbahnbreite auf der Brücke beträgt nun 6,50 Meter. Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen laut Landkreis 950 000 Euro. Davon konnten die Brückenbaukosten mit 85 Prozent und die Straßenbaukosten mit 75 Prozent gefördert werden. Begonnen wurde der Ersatzneubau in Neuhammer am 18. Mai 2015.

Dort, wo der Verkehr wieder frei rollen kann, machen sich noch ein paar Restarbeiten erforderlich. Im kommenden Frühjahr erfolge dann noch die Bepflanzung.