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| 02:49 Uhr

Deutsche und polnische Beamte registrieren illegale Einreisen

Görlitz. Am Wochenende hat die Bundespolizei insgesamt 20 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt. Die strafbaren Handlungen wurden dabei sowohl auf polnischem als auch auf deutschem Hoheitsgebiet festgestellt, informiert die Bundespolizei weiter. red/jda

Bei den Beschuldigten handele es sich um einen Inder, einen Afghanen, einen Kongolesen, einen Polen, zwei Syrer sowie mehrere ukrainische und russische Staatsangehörige.

Während der 23-jährige Inder in Görlitz angetroffen wurde, erfolgte die Kontrolle des 26-jährigen Afghanen in Niesky. In beiden Fällen seien die Männer vor wenigen Wochen unerlaubt über Österreich nach Deutschland eingereist. Inzwischen wohnen beide in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Niesky. Auch die beiden syrischen Männer (31, 43), die am Montagvormittag vor dem Görlitzer Bahnhof angehalten wurden, seien über Österreich unerlaubt ins Land gelangt. Sie wohnen derzeit beide in Görlitz.

Bei Kontrollen in Kodersdorf und an der Autobahnanschlussstelle Görlitz wurden acht Ukrainer aufgegriffen, die mit einem rechtswidrig erlangten polnischen Visum eingereist seien.

Auf das Konto der gemeinsamen deutsch-polnischen Streifengruppe gehe die Vereitelung der Schleusung einer fünfköpfigen russischen Familie, informiert die Bundespolizei weiter. Die Beamten hielten in der Nacht zu Samstag bei Zgorzelec ein polnisches Fahrzeug an. Ein 29-jähriger Pole wollte mit seinem Auto eine 24-jährige Russin, deren 29-jährigen russischen Mann als auch die gemeinsamen drei Söhne über die Grenze nach Deutschland bringen. Der festgenommene Schleuser wurde durch den polnischen Grenzschutz vernommen. Die Geschleusten seien schnell wieder entlassen worden. Sie konnten polnische Asylbescheinigungen vorweisen. Angezeigt wurde in diesem Fall schließlich der Versuch der unerlaubten Einreise sowie der Versuch des Einschleusens.