ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:46 Uhr

Der Weihnachtsbaum als beleuchtete Landmarke

Der beleuchtete Baum spendet etwas Licht am Parkrand.
Der beleuchtete Baum spendet etwas Licht am Parkrand. FOTO: M. Ahler
Kromlau. Wenn sich Silvia Krause etwas für das neue Jahr wünschen könnte, dann wären das Straßenlampen. Zwei Stück würden ihrer Meinung nach ausreichen, um ihrem Haus am Parkrand von Kromlau eine halbwegs sichere Zufahrt zu gewährleisten. Regina Weiß

2003 war sie in das Haus gezogen, seitdem hat sie das Thema immer mal wieder bei der Gemeinde angesprochen. Einen Teilerfolg konnte die selbstständige Betriebswirtin erzielen, als bis zur Waldstation - dem heutigen Haus der Vereine - Lampen gesetzt wurden.

"Jetzt fehlen nur noch 350 Meter", wandte sie sich an die RUNDSCHAU. Aber auf denen sei es stockdunkel und demzufolge auch nicht ungefährlich. Um für ein wenig Licht in finsteren Abend- und Nachstunden zu sorgen, hat sie für eine beleuchtete Landmarke gesorgt. Das ist nun ein mit drei Lichterketten versehener Tannenbaum auf ihrem Grundstück. "Dafür habe ich extra eine Hebebühne kommen lassen", erzählt sie. Schließlich mussten die Lichterketten bis auf 25 Meter Höhe angebracht werden. "Jetzt gibt es wenigstens ein bisschen Licht", so Silvia Krause.

Die RUNDSCHAU hat den Gablenzer Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) mit der Kritik aus Kromlau konfrontiert. Er erklärte daraufhin, dass sich der entsprechende Ausschuss mit dem Thema beschäftigen müsse. Vorher müsse man sich Angebote einholen, um zu wissen, was der Bau der Lampen kosten wird.