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| 17:11 Uhr

Aufgeschnappt
Der Wegweiser zum frischen Ei

Was den Journalisten in dieser Woche Besonderes aufgefallen ist.

Geld ist nicht alles. Davon ist Felix Breitenstein, der Chef des Jobcenters im Landkreis Görlitz, überzeugt, wenn es um Rückkehr-Argumente geht. Er spricht von einem Wertewandel und davon, dass es letztlich das Gesamtpaket ausmache. „Und infrastrukturell ist der Landkreis Görlitz nicht zu toppen“, bricht er für diesen eine Lanze. Er sei das beste Beispiel, wenn es um Rückkehr in die Heimat geht, so Breitenstein. Sechs Jahre sei er als Unternehmensberater in Deutschland unterwegs gewesen. Sein Standpunkt: „Familie zieht immer. Und wer Kinder hat, den zieht es erst recht dorthin, wo Oma und Opa für die Enkel in der Nähe sind.“ Die Gehälter oder die Löhne entscheiden längst nicht mehr über Rückkehr oder nicht. Breitenstein nennt unter anderem Argumente wie bezahlbare Wohnungen, Kita-Plätze sowie Schule in der Nähe.

Der Wegweiser zum arschfrischen Ei hat ein bekennendes Landei auf Tour in die schöne Stadt Görlitz doch am heißen Sommer-Montag ei-skalt irre geführt. Das angeblich leicht zu lösende Problem mit der Richtung dorthin wo der Daumen rechts ist, ist freilich sehr individuell - und in dem Fall auch schon etwas älter. Bei Kosel aber hat es angesichts der vollmundigen Werbung am Straßenrand der schnellen Piste namens B 115 eine völlig neue Dimension erreicht. Der Verlockung „Verkaufe Hühnereier“ nach. Aber wohin nun? Nach links oder dem Pfeil folgend? Die Entscheidung: doch zum Supermarkt.

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Gemeinderat Gunna Sock fragte während der Sitzung in Boxberg nach, ob sich am schiffbaren Bereich auf dem Bärwalder See etwas geändert habe. In Höhe der Kiesgrube seien die Bojen anders gesetzt. Sock sprach von einer Beule, die sich auf dem See abzeichnen würde. Hendrik Scholz wollte als Versammlungsleiter und stellvertretender Bürgermeister nur sichergehen und fragte nach: „Hast Du das am Männertag gesehen?“ (ni/kw/rw)