Sein Sohn Scheisada Onalbajev war damals gerade vier Monate alt. Der heute 65- jährige Kasache meinte: ,,Ich habe mir geschworen, nicht eher zu ruhen, bis ich das Grab meines Vaters gefunden habe''. Viele Jahre sind vergangen, bis mithilfe der Organisation ,, Memorial'' die letzte Ruhestätte ausfindig gemacht wurde. Rothenburgs Museumsleiterin Irina Scheuner hat großen Anteil daran, eine Begegnung vorbereitet. Scheisada mit Enkel Sabirschan Onalbajev in Begleitung vom Kasachischen Konsul Jryskali Daurenbek wurden gestern im Rathaus in Rothenburg auch von Bürgermeisterin Heike Böhm herzlich empfangen.Neben dem Verein ,,Zur Klärung von Schicksalen Vermisster und Gefallener'' waren auch viele Ratsmitglieder anwesend. Für Heike Böhm gab es den traditionellen Kasachischen Kamso. Der Rothenburger Pfarrer i. R. Reinhard Leue erhielt einen Schapan. Bewegend war anschließend die der Besuch auf dem Gräberfeld russischer Soldaten in Rothenburg. Mit frischen Blumen gedachten die Anwesenden der Gefallenen.