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Der Radwegebau gen Bärwalder See geht zügig voran

Boxberg. Der zweite Bauabschnitt des Radweges zwischen Boxberg und Bärwalder See geht zügig voran. Das konnte Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch (Wählervereinigung) jüngst in der Gemeinderatssitzung verkünden. Regina Weiß

Geplant ist, dass der Weg am 30. April fertiggestellt ist. Gemeinderat Horst Jannack hat allerdings bei dem Weg die Befürchtung, dass man ihn in fünf bis sechs Jahren wieder anpacken muss, weil er ohne Wurzelschutz gebaut werde.

Errichtet wird der Weg von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), später werde ihn die Gemeinde übernehmen. Jannack bat deshalb, mit dem Bauherrn noch einmal das Gespräch zu führen. Begründet wurde die Bauausführung ohne Wurzelschutz damit, dass zwischen Wald und Weg genug Platz sei, erläuterte Bauamtsleiterin Cortina Kokles dem Gemeinderat.

Die Nachfrage von Jannack kommt nicht von ungefähr. Schließlich hat Boxberg in diesen Tagen, einen 400 Meter langen Teilabschnitt des Radweges nach Kringelsdorf ausbessern lassen. Dort wurde Wurzelschutz nachträglich eingebaut und eine neue Asphaltdecke aufgebracht. Kosten: fast 60 000 Euro. Diese Ausgaben waren notwendig, um die Verkehrssicherheit wieder herzustellen.