ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:38 Uhr

Der Gartenkulturpfad in Theorie und Praxis

Bad Muskau/Rothenburg.. Die Kulturlandschaft der Region Oberlausitz-Niederschlesien mit ihrer besonderen Lage im Dreiländereck birgt einen reichen Schatz an Park- und Gartenanlagen in Deutschland, in Polen und Tschechien.


Die nachhaltige Erhaltung, Pflege und Entwicklung der Kulturlandschaft in dieser Region ist wichtiges Ziel des Fördervereins Fürst-Pückler-Region Bad Muskau mit seinem Projekt "Gartenkulturpfad - Parks und Gärten beiderseits der Neiße". Darauf weist Landschaftsarchitekt Ernst Panse gegenüber der RUNDSCHAU hin. Die kulturellen Traditionen und touristische Attraktivität dieser Region sollen belebt werden, hat sich der Verein auf seine Fahne geschrieben. Vereinsvorsitzender ist Volkmar Pirl und Geschäftsführerin ist Annemarie Harzbecher aus Weißwasser.
Die Initiative arbeitet mit dem Gartennetzwerk Deutschland eng zusammen und unterstützt den am 7. und 8. Juni bundesweit stattfindenden Aktionstag „Lust am Garten“ .
Anliegen dieser Aktion ist es, so Panse, auf das Potenzial und die Attraktivität der Gärten und Parks, aber auch auf die Probleme bei deren fachgerechter Pflege und Erhaltung aufmerksam zu machen.
Zum regionalen Auftakt wurde für die Region Oberlausitz-Niederschlesien der Stadtpark in Rothenburg durch einen vorbereitenden Arbeitskreis ausgewählt. Dazu findet ein zweitägiges Parkseminar statt. Dieses dient der Weiterbildung der Eigentümer und aller Interessierten im Umgang mit Parkpflege historischer Anlagen, unterstreicht der Architekt. Das Seminar fördere des Weiteren die Vernetzung der regionalen Parks und Gärten.
„Die Teilnehmer werden im Umgang mit historischen Park- und Gartenanlagen geschult“ , kündigt Ernst Panse an. Dazu soll am Freitag und Sonnabend dieser Woche beispielhaft die Wiederherstellung eines ausgewählten Parkteiles erfolgen. Die Demonstration einer fachgerechten Pflege erfolgt an praktischen Beispielen im Park. Die theoretischen Grundlagen werden in Vorträgen vermittelt. Anschließend werden die Ergebnisse ds Seminars veröffentlicht. Bisher haben sich 40 Teilnehmer aus Polen, Tschechien und Deutschland verbindlich angemeldet, so Panse. (pm/ni)