Unbekümmert und mit viel Spiellaune gingen die TSG-Mädchen in den ersten Satz. Selbst der erwartete Rückstand machte nichts aus. Als man bei 20:20 immer noch dran war, wurden die letzten Chancen des Satzes auch noch genutzt. Überraschend wurde der Durchgang 25:22 gewonnen. Den zweiten Satz entschied der Gastgeber mit 25:18 für sich. Der dritte Satz ähnelte dem ersten - ein munter aufspielender TSG-Sechser dominierte durch ein variables Angriffsspiel, welches sehr gut von Zuspielerin Tina Uplegger gesteuert wurde.
Das Resultat war ein erneuter Satzgewinn mit 25:20. Und das ging im vierten Abschnitt so weiter. Hier lagen die TSG-Mädchen um Kapitän Janine Mertins sogar mit 16:11 in Führung. Doch dann kam der Bruch. Annahmeprobleme und Unentschlossenheit führten zu vielen Eigenfehlern. Unsicherheit machte sich breit und die Nachwuchsspielerinnen zeigten Nerven. Die erfahrenen Leipziger Frauen nutzten das natürlich aus und verwandelten den Rückstand noch in einen 25:18-Satzgewinn. Das war der Knackpunkt. Erstmals in der Saison musste das TSG-Team in einen fünften Satz. Hier fing man sich zwar nochmals, aber der 10:15-Verlust konnte nicht verhindert werden. Trotz der 2:3-Niederlage verkaufte sich die TSG in Leipzig recht gut. Immerhin hatte man den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage gebracht. Nun müssen solche knappen und gut gestalteten Spiele auch mal gewonnen werden.
Am nächsten Spieltag hat die TSG Heimrecht. Erwartet werden in Weißwasser der VC Olympia Dresden II und die TSG Markkleeberg.

TSG Kraftwerk Boxberg/Weißwasser: Kristin Kowollik, Tina Uplegger, Antje Beutner, Anni Schumacher, Janine Mertins, Anett Hänchen, Lisa Schröter, Jana Thiedt.

 1. TSV Leipzig 6 18:4 12:0
 2. FSV Reichenbach 5 15:5 10:0
 3. Olymp. Dresden II 6 16:4 10:2
 4. SG Adelsberg 5 9:8 6:4
 5. TSG KW Boxb. 5 10:11 4:6
 6. VC Dresden II 5 6:13 2:8
 7. Dippoldiswalde 5 6:14 2:8
 8. Markkleeberg 6 6:17 2:10
 9. SV Reudnitz 5 5:15 0:10