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Dem restlichen Wald geht es ans Holz

Zu dem Beitrag "Wenn statt Bäumen Sandmagerrasen wächst" (LR vom 15. April) schreibt Wolfgang Vogel aus Weißwasser: Frau Edith Penks Sorge um die grüne Lunge der Region kann ich voll und ganz nachvollziehen.

Was ist nur aus dem ehemals waldreichsten Kreis der DDR geworden? Im Süden eine riesige Tagebauwüste mit allen bekannten Nachteilen und Erschwernissen für die umliegenden Orte. Und vielleicht als kleines Sahnehäubchen demnächst noch höhere Trinkwasserpreise. Und nun geht es seit einigen Jahren den restlichen Waldgebieten ans Holz: Holz bringt (dem Besitzer) Geld, Natur nicht. Auffällig dabei die Wortwahl der Zuständigen: Bäume entästen, kappen - Baumpflege. Kahlschläge - Waldpflege. Aus Mischwald wird Sandmagerrasen - Waldumwandlung. Schwingt da ein wenig schlechtes Gewissen mit?

Gewinn für Jung und Alt

Willkommene Abwechslung im Kursana-Domizil Bad Muskau ist stets der Besuch der Schüler der Medizinischen Berufsfachschule am Städtischen Klinikum Görlitz, berichtet Marion Schariott:

Die Klasse GKP 14b hat einen Vormittag mit den Veteranen verbracht. Zum einen übernahm sie in verschiedenen Gruppen die Gestaltung des Vormittags der Bewohner. Das nahmen die Veteranen als Bereicherung freudig an. Zum anderen hospitierten die Schüler im Wachkoma-Bereich. Hier hatten sie Gelegenheit, sich viele Fragen von praxiserfahrenen Mitarbeitern beantworten zu lassen. So sind diese regelmäßig unter Leitung der Lehrerin Frau Kretschmar durchgeführten Besuche der künftigen Fachleute für beide Seiten ein Gewinn. Und Damaris Röchert, Direktorin des Kursana-Domizils Bad Muskau, freut sich, wenn nach der Ausbildung eine Bewerbung auf ihren Tisch kommt.