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Defensive muss stärker werden

schleife.. Das obige Foto entstand nach dem 3:1-Sieg Von Lok Schleife gegen Pulsnitz am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison. Die Mannschaft jubelte über den erreichten dritten Bezirksklassen-Tabellenplatz, den sie schon nach Ende der ersten Halbrunde einnahm. (gj)


Die überaus positive Bilanz bedeutete die absolut beste Platzierung innerhalb der Zugehörigkeit in der Bezirksklasse seit 1959. Lok war das Team mit dem schusskräftigsten Angriff (86 Tore) der Staffel. Nur drei Gemeinschaften aus der Staffel 3 waren von 64 Mannschaften der Dresdener Bezirksklasse noch erfolgreicher in der Torausbeute.
Hinter Haase, Großröhrsdorf (29), und Maciejewski, Bad Muskau (26) erzielte Thomas Schmidt 22 Treffer. Aus Standardsituationen wurden sechs Strafstöße sowie fünf Freistöße verwandelt. Hier erwies sich Mittelfeldregisseur Steffen Wierick als sehr treffsicher. Außerdem gelangen vier Kopfballtore. Insgesamt teilten sich die 86 Tore immerhin 16 Torschützen. Die Defensivabteilung von Schleife konnte indes nicht alle Erwartungen erfüllen, wie die 63 kassierten Gegentreffer ausweisen. Hier muss in der kommenden Saison unbedingt mehr Stabilität rein.
Schleifes einstige Stärke, die Heimbilanz, wurde durchaus bestätigt. Eine noch bessere Ausbeute war möglich, doch die vermeidbaren Punktverluste gegen FC Lausitz Hoyerswerda II (3:4) und Bad Muskau (3;3) verhinderten das. Trotzdem kam nur der Meister Einheit Kamenz mit 35 Punkten, vor Lok mit 34 Punkten, besser ein.
In der Fairplay-Wertung rangiert Schleife auf Platz zehn. Hier wurden alle Kartenstrafen sowie weitere besondere Vorkommnisse gewertet. Insgesamt setzte Lok 27 Spieler ein, wobei Mittelfeldmann Maik Pohling bei nur einer verletzungsbedingten Auswechslung auf 28 Einsätze kam. Negativ wirkten sich vor allem die zahlreichen Spielausfälle aufgrund der Witterungsbedingungen aus. Das betraf aber alle Gemeinschaften.