Durch einen Militärzug, der US-Panzer in Richtung Cottbus transportiert hat, ist am Samstagnachmittag, 7. März, die Bahnbrücke in Weißwasser beschädigt worden. Am Montag haben Mitarbeiter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) aus Bautzen die Schäden in Augenschein genommen. Dabei, so einer der Mitarbeiter, ist auch das schwere Metallteil des Panzers an der Bahnlinie geborgen worden. Einer der Trägersäulen der Brücke weist zudem Schäden auf.

„Diese werden visuell und voraussichtlich am Dienstag detaillierter in einer größeren Zugpause untersucht“, erklärt Franz Grossmann vom Lasuv. Danach erfolgt eine genauere Schadensanalyse für die Beurteilung der Auswirkungen auf die Bauwerksstatik. Erst danach, so der Lasuv-Sprecher weiter, könne über weitere Verkehrsraumeinschränkungen entschieden werden.

Weitere Untersuchung an Weißwasseraner Bahnbrücke

Nach der Prüfung am Montag ist der Fußgängerverkehr am Nachmittag auf der östlichen Gehwegseite wieder freigegeben worden. Allerdings haben schon am Sonntag und Montagvormittag mehrere Fußgänger zu Einsätzen der Polizei geführt. Diese nämlich hatte Passanten davon abhalten müssen, über die Brücke zu gehen, bevor diese nicht von Experten begutachtet wurde.

Die Fachleute nämlich konnten bis dato nicht ausschließen, dass durch die Erschütterung des Aufpralls an dem Brückenpfeiler statische Probleme zurückgeblieben sind. Das soll nun am Dienstag mit weiteren Untersuchungen erfolgen. Für Autos bleibt daher die B 156 vorerst gesperrt.