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| 03:03 Uhr

Daubitz bekommt eine "Apfelschmiede"

Daubitz. In der alten Schmiede im Rietschener Ortsteil Daubitz ist ab Sonntag wieder Betrieb. Allerdings werden dort keine glühenden Eisen mehr bearbeitet, sondern Äpfel, Birnen und Quitten. dpr

Biologin Grit Striese macht aus mitgebrachtem Obst Saft, den man dann in Drei-, Fünf- und Zehnliter-Packungen mit nach Hause nehmen kann - den Liter für einen Euro.

Kommenden Sonntag, 2. September, eröffnet die Daubitzerin in der Schmiedegasse 10 ihre "Apfelschmiede" und erklärt Neugierigen dabei nicht nur, wie die Verarbeitung funktioniert. Es gibt auch Tipps, wann das Obst richtig reif ist für die Presse. Wer will, kann sich auch an der Initiative des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege beteiligen, so Grit Striese. "Vergessene Vielfalt, Streuobst aus Sachsen" heißt sie. Dabei wird das Abliefern von Obst aus dem heimischen Garten mit Baumschnitt und Baumpflanzung entlohnt, erklärt die Biologin das Prinzip, wie der gepresste Saft regional vermarktet wird. Grit Striese will ihre "Apfelschmiede" zunächst montags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr öffnen. Je nach Zuspruch sehe man dann weiter. Wünschenswert sei, wenn sich Interessierte telefonisch bei ihr unter der Nummer 01520 5760713 anmelden. Gepresst wird während der Saison von Anfang September bis Mitte November.

Der frisch gepresste Saft schmecke deutlich anders als gekaufter. "Das ist wirklich ein erstaunlicher Unterschied. Die Produktqualität ist wirklich sehr hoch", sagt Grit Striese. Sie findet es außerdem bedauerlich, wenn tonnenweise Obst in den Gärten und am Wegrand einfach vergammeln. Das müsse nicht sein.

Nähere Informationen gibt es auch

www.apfelschmiede-striese.de