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| 22:42 Uhr

Hilferuf
Das Spreyer Sommerfest ist in Gefahr

Traditionell wird während des Spreyer Sommerfestes auch Strand-Volleyball gespielt.
Traditionell wird während des Spreyer Sommerfestes auch Strand-Volleyball gespielt. FOTO: LR / Torsten Richter-Zippack
Sprey. Die 20. Auflage könnte die letzte gewesen sein, wenn sich nicht weitere Unterstützer finden.

Die Spreyer haben ihr 20. Sommerfest größer als sonst gefeiert. Neben einem Kinderunterhalter, einer Gaudistaffel und einem kleinen Trödelmarkt gab es auch ein Turnier im Strandvolleyball. Möglicherweise ist die 20. Auflage allerdings die letzte gewesen. „Unser Sommerfest steht auf der Kippe“, resümiert Christa Noack vom Wotoka-Verein als Organisator. „Wir danken unseren Sponsoren, aber wir benötigen dringend weitere Unterstützung, da wir kaum Einnahmen haben“, erklärt sie.

Die Wotoka-Mannschaft gibt es bereits seit elf Jahren. Benannt ist das Gremium nach einem ehemaligen Fließ, das bei Sprey in den Schöps mündete.

Doch seine eigentlichen Anfänge hat die Kultur im heute nur noch 51 Einwohner zählenden Ort bereits im Jahr 1967. Dieter Schillack, Peter Herz, Rainer Gnatzy, Hubert Schulze, Peter Besser, Dietmar Pötschke sowie Siegmar und Waldemar Kulm hießen die Protagonisten, die damals den Jugendklub aus der Taufe hoben. Die ersten Zusammenkünfte fanden in Schillacks Garage statt. Erst später zogen die Jugendlichen dann in das jetzige Domizil am Ortsrand und bauten es entsprechend aus.

Heute umfasst der Wotoka-Verein 23 Mitglieder aus Sprey und Bärwalde. Jedes Jahr werden neben dem Sommerfest eine Frauentagsfeier, das Schlauchbootfahren auf Schöps und Spree, das Ostereiermalen sowie das Osterfeuer organisiert. „Wir hoffen natürlich, dass wir auch im Jahr 2019 wieder ein Sommerfest feiern können“, sagt Christa Noack. „Aber wir brauchen unbedingt Hilfe.“

(trt)