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Das Pfarrhaus Gablenz soll Gauben und große Fenster erhalten

Das im 19. Jahrhundert erbaute Gablenzer Pfarrhaus steht unter Denkmalschutz.
Das im 19. Jahrhundert erbaute Gablenzer Pfarrhaus steht unter Denkmalschutz. FOTO: Ingolf Tschätsch/igt1
Gablenz. Das Diakoniewerk Martinshof Rothenburg will bekanntlich das alte Pfarrhaus in Gablenz sanieren. Die Mitglieder des Gablenzer Bauausschusses haben sich kürzlich das Objekt deshalb noch einmal genau angesehen. Gabriela Nitsche

Ausschussvorsitzender Dino Hoffmann legte jüngst während der Ratssitzung den Standpunkt des Ausschusses dar. Demnach sollte darauf geachtet werden, dass das Gebäude Gauben erhält. Diese sollen zur Straßenseite eingebaut werden. Ein zweites Thema sei die Größe der Fenster. Hier gehe es um die Frage, ob das Pfarrhaus aus Gründen des Denkmalschutzes kleine Fenster oder schon immer große Fenster hatte. Hoffmann bat, das noch einmal zu überprüfen. Gemeinderat Karl-Heinz Krahl ist überzeugt, wie er in der Diskussion betonte, dass aus der Historie her zum Gablenzer Pfarrhaus große Fenster gehören. Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) will Fotos von früher raussuchen und in dieser Sache forschen.

Der Martinshof Rothenburg will sechs altersgerechte Wohnungen in dem Haus schaffen. So wie bisher, soll es aber nicht nur zum Wohnen dienen. Ein Raum für verschiedene Veranstaltungen, Sitzungen und Zusammenkünfte, wie zum Beispiel des Mütter- sowie des Frauenkreises, soll auch künftig zur Verfügung stehen. Auch die Winterkirche wird nach Angaben der Diakonie im Haus verbeiben. Das hatte Pfarrerin Miriam Arndt der RUNDSCHAU bereits im Juli berichtet.