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| 16:56 Uhr

Ehrenamt
Ein Dankeschön der besonderen Art

Ein Teil der Ehrenamtler, die am Empfang vom Bundespräsidenten teilgenommen haben.
Ein Teil der Ehrenamtler, die am Empfang vom Bundespräsidenten teilgenommen haben. FOTO: Stadtverein
Weißwasser/Großhennersdorf. Weißwasseraner lernen bei Ehrenamtsempfang Bundespräsidenten kennen.

Wer ehrenamtlich aktiv ist, freut sich, wenn diese Arbeit gewürdigt wird. Eine solche Gelegenheit gab es Montagabend in Großhennersdorf. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) lud im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (SPD) und seiner Frau Elke Bündenbender im Rahmen ihrer Reisen zum Thema „Land in Sicht - Zukunft ländlicher Räume“ rund 80 ehrenamtlich aktive Menschen aus dem Landkreis Görlitz in das Begegnungszentrum Hillersche Villa ein. Die geladenen Gästen aus Weißwasser Hilda Vogt, Wolfgang Petsch, Timo Schutza, Manuela Schwarze, Eveline Hubatsch und Simone sowie Frank Schwarzkopf repräsentierten gemeinsam mit Barbara Koschkar, Andreas Pudel, Jan Bauer und Wolfgang Goldstein aus dem Umland der Großen Kreisstadt insgesamt die zahlenmäßig größte und vielfältigste Gruppe. Arbeit in Kirche, Feuerwehr, Kultur und Selbsthilfegruppen wurde damit gewürdigt.

„Dies zeugt von der hohen Anerkennung unseres Staatsoberhauptes für die Ehrenamtsarbeit in der Stadt und im Altkreis Weißwasser“, teilt Frank Schwarzkopf, Vorsitzender des Stadtvereins, mit. In seiner Rede habe der Bundespräsident die unverzichtbare Bedeutung ehrenamtlichen Tuns für unsere Gesellschaft hervorgehoben und lobte die Anwesenden „als Menschen, die sich um mehr kümmern als um sich selbst und die nicht fragen, was andere tun, sondern die nach dem Motto leben: Was kann ich tun.“ Dies verdeutlicht, dass es eben zum Beispiel keine ehrenamtliche Bürgerbewegung gibt und der inzwischen weitestgehend verwässerte Begriff Engagement nur rudimentär etwas mit verantwortungsvoller und auf das Gemeinwohl orientierter Ehrenamtsarbeit zu tun hat, gibt Schwarzkopf wieder.

Frank-Walter Steinmeier sagte anerkennend, dass in unserer Region „viel mehr los ist, als die meisten wissen oder wissen wollen“. Bei einer Vielzahl von interessanten Gesprächen wurden anschließend brennend aktuelle Themen besprochen.

Frank Schwarzkopf empfand wie die Gäste, dass dieser Empfang eine Form des besonderen Dankeschöns sei. „Alles kann man eben nicht mit Geld aufwiegen.“

(pm/rw)