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| 15:57 Uhr

Bauprojekt
Damit sich die Strolche noch mehr bewegen können

Rolf, Leon, Michele, Sarah, Lina, Ole, Amelie und Enna gehören zu den "Kleinen Strolchen" von Rietschen.
Rolf, Leon, Michele, Sarah, Lina, Ole, Amelie und Enna gehören zu den "Kleinen Strolchen" von Rietschen. FOTO: Joachim Rehle
Rietschen. Der Rietschener Rat gibt grünes Licht für den Anbau an die Kita. Der Baustart ist noch in diesem Jahr möglich. Von Regina Weiß

Was mit der Idee für einen neuen Sportraum für die Kita „Kleine Strolche“ Rietschen angefangen hat, hat mittlerweile größere Dimensionen angenommen. Es geht nun um eine Investition von rund 1,5 Millionen Euro. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss für die Mittel hat der Gemeinderat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung gefasst. Dabei erläuterte Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos), woher die Mittel für das wichtige Vorhaben kommen sollen. Gleich zwei Fördertöpfe zapft die Kommune an. Zum einen sind es „Brücken in die Zukunft“ des Landes, zum anderen Bundesmittel. „Wir sind alle der Meinung, da geht noch was“, so Brehmer. Soll heißen, die Gemeinde hofft noch auf einen Zuschlag, führt deshalb weitere Gespräche.

Dennoch sieht es bereits jetzt nicht schlecht aus. Denn die Förderung beläuft sich bisher schon auf 79 Prozent. Für die Gemeinde bedeutet das aktuell, dass sie rund 440 000 Euro Eigenmittel aufbringen muss. „Wir können uns das leisten“, unterstreicht der Gemeindechef. Der jetzige Beschluss hat zur Folge, dass die Kommune das Bauprojekt weiter bearbeiten kann. Ziel ist es derzeit, den Bau noch in diesem Jahr beginnen zu können. Das hänge letztlich aber auch davon ab, wann die Fördermittelgeber zahlen.

Der nun an der Südseite geplante Anbau an die Kita bietet viel mehr Platz als nur den für einen neuen Sportraum. Um eine neue Betriebserlaubnis für das Haus zu erhalten – die alte ist befristet bis Ende August 2019 – müssen diverse Auflagen erfüllt werden. Nicht nur dem Brandschutz gilt es, Rechnung zu tragen. Gebraucht werden ein Personalraum, ein Leitungsbüro, ein Raum für Integrativkinder und ein Mehrzweckraum. Allein Letztgenannter soll 100 Quadratmeter umfassen. „Damit sich die Kinder viel bewegen können“, so Brehmer. Denn neben der gesunden Ernährung will die Kita auch bei dem sportlichen Thema punkten.

Zusätzlicher Pluspunkt ist, dass in dem barrierefreien Anbau zwei Krippen-Räume integriert werden und somit die Kapazität bei der Betreuung der unter dreijährigen Mädchen und Jungen erhöht werden kann.