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| 18:19 Uhr

Für die Zukunft gewappnet
Damit die Feuerwehr autark arbeiten kann

 Das Gerätehaus von Weißkeißel hat einen neu gestalteten Namenszug samt Wappen der Gemeinde bekommen. Karsten Stöhr aus Daubitz hat die Arbeit ausgeführt.
Das Gerätehaus von Weißkeißel hat einen neu gestalteten Namenszug samt Wappen der Gemeinde bekommen. Karsten Stöhr aus Daubitz hat die Arbeit ausgeführt. FOTO: Regina Weiß
Weißkeißel . Die Anschaffung der Netzersatzanlage für Weißkeißel glückt im dritten Anlauf. Von Regina Weiß

Manchmal braucht es drei Anläufe, bis man das Ziel erreicht. So jedenfalls bei der Anschaffung der stationären Netzersatzanlage (Notstromaggregat) für die Freiwillige Feuerwehr Weißkeißel. Eine Firma aus dem Landkreis Meißen wird die Anlage bauen und am Feuerwehrgerätehaus platzieren. Der Beschluss ist in der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig gefällt worden. Die Gemeinde investiert dafür 36 370 Euro.

Eigentlich sollte die Entscheidung schon viel eher fallen. Doch die Kommune musste zwei Ausschreibungen aufheben, erinnert Bürgermeister Andreas Lysk (parteilos). Bei der ersten war der Container, in den die Anlage eingepackt werden sollte, doppelt so teuer wie vorher geschätzt worden war. Beim zweiten Versuch gab es gar kein Angebot für die Einhausung. „Jedes Schlechtes hat auch sein Gutes“, so Lysk und bringt damit an, dass man sich zwischenzeitlich vom Container ganz verabschiedet habe. So soll der Außenbereich neben der Feuerwehr auf der Hofseite neu gestaltet werden. So erhalte das Gebäude ein Überdach. Darunter passt sowohl die Netzanlage als auch der Freisitz für die Kameraden. Und alles sieht sehr ordentlich aus.

Weißkeißel plant die Anschaffung, weil es der Gemeinde wichtig ist, dass die Feuerwehr bei Schadenslagen, die mit Stromausfall einhergehen, autark arbeiten kann. Bei neuen Feuerwehrgerätehäusern sei diese Notfallebene mittlerweile gefordert.

Für die Neuanschaffung bekommt die Gemeinde Fördermittel von 75 Prozent.

 Das Gerätehaus von Weißkeißel hat einen neu gestalteten Namenszug samt Wappen der Gemeinde bekommen. Karsten Stöhr aus Daubitz hat die Arbeit ausgeführt.
Das Gerätehaus von Weißkeißel hat einen neu gestalteten Namenszug samt Wappen der Gemeinde bekommen. Karsten Stöhr aus Daubitz hat die Arbeit ausgeführt. FOTO: Regina Weiß