So steht es in der Beschlussvorlage, die am Mittwochabend vom Spree-Neiße-Kreisausschuss verabschiedet worden ist. Szymanski soll in den Verhandlungen mit dem Land Brandenburg und der Vattenfall Europe Mining AG über die Neuerschließung von Kohlefeldern die Interessen der Stadt Cottbus vertreten.
Den Vorsitz der Verhandlungsgruppe soll Spree-Neiße-Landrat Dieter Friese (SPD) übernehmen. Der Kreis schickt außerdem den Beigeordneten Olaf Lalk und den Kreistagsvorsitzenden Dr. Michael Haidan in das Gremium. BTU-Präsident Professor Walther Ch. Zimmerli sowie der Cottbuser IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Lindstedt vervollständigen die Gruppe, die schon vor ihrer ersten Zusammenkunft Aufmerksamkeit erregt hatte. So habe ihm vor wenigen Tagen Ministerpräsident Mathias Platzeck (SPD) „wohlwollend auf die Schulter geklopft“ , sagt Landrat Dieter Friese. Die Aktivitäten vor Ort, so habe ihm Platzeck bestätigt, hätten bereits einige Dinge in Bewegung gesetzt.
Der Landkreis Spree-Neiße sowie die Stadt Cottbus wollen für die Neuerschließung von Kohlefeldern Ausgleichsmaßnahmen mit dem Bergbauunternehmen für den Eingriff in die Natur vereinbaren. Die Arbeitsgruppe soll dabei über die Konditionen verhandeln. Ein erster Termin, so erklärte Friese am Mittwochabend, werde zeitnah anberaumt.
Während seiner nächsten Sitzung am 12. September soll der Spree-Neiße-Kreistag außerdem über die Gründung eines Sonderausschusses Braunkohle entscheiden. In diesem Gremium, das sich als Bindeglied zwischen Kreistag, Verhandlungsgruppe und Verwaltung sieht, sollen der Cottbuser Oberbürgermeister sowie der Stadtverordnetenvorsteher als beratende Mitglieder vertreten sein. (sh)