In der Kita „Kleine Strolche“ in Rietschen hat es am Montag einen Corona-Verdachtsfall gegeben. Das Kind ist inzwischen auf den Erreger getestet worden. Das Ergebnis ist negativ, das berichtet Bürgermeister Ralf Brehmer (SPD) nach einem Gespräch mit den Eltern. Die Kita wird daher für die anstehende Notbetreuung nicht geschlossen

Zuvor hat nach Auskunft von Bürgermeister Ralf Brehmer (SPD) ein Kind Symptome gezeigt. Es war aus einem Risikogebiet zurück nach Rietschen gekommen. „Ich habe angeordnet, die Gruppe, in der das Kind gewesen ist, zunächst nach Hause zu schicken“, so Brehmer. Alle Eltern sind gebeten worden, ihr Kind ab Dienstag nicht mehr in die Einrichtung zu schicken.

Corona-Auswirkungen in Rietschen zu spüren

Ohnehin sind auch die Corona-Auswirkungen in Rietschen zu spüren. In der Grundschule in Daubitz etwa sind am Montag statt der 110 Kinder lediglich acht erschienen. Allerdings werden auch in Rietschen Notbetreuungen für die Kinder organisiert, deren Eltern in wichtigen Berufen arbeiten. „Wir gehen davon aus, dass sich die Anzahl auf acht bis zehn einpegeln wird“, erläutert der Bürgermeister.

„Wir appellieren an alle Vereine, den Trainings- und Wettkampfbetrieb einzustellen“, so Ralf Brehmer, „das trifft auch auf Häkelkurse zu.“ Der Bürgermeister erklärt, dass die Verwaltung zunächst normal weiter im Gemeindeamt arbeitet. „Wir bitten allerdings darum, dass die Anliegen zunächst telefonisch mit unseren Mitarbeitern besprochen werden“, so Brehmer abschließend. Sollte es ein Problem geben, was nur im persönlichen Gespräch zu klären ist, wolle man sich jedoch nicht verschließen, mit den Bürgern in Kontakt zu kommen.

Seit Montagabend gibt es neun Corona-Infizierte im Landkreis Görlitz, teilt dieser mit.