Derzeit kontrolliert die Polizei jeden Tag, wie die Corona-Schutzverordnung eingehalten wird. Oberste Priorität hat: Kontakte soweit es geht, zu vermeiden. Die Beamtinnen und Beamten der Polizeireviere in den Landkreisen Bautzen und Görlitz haben allerdings festgestellt, dass noch immer viele Bürger persönlich in den Polizeirevieren oder -standorten erscheinen, um eine Anzeige zu erstatten. In vielen Fällen zeichnete sich ab, dass diese Anzeigen auch über das Internetportal der Onlinewache der Polizei hätten erstattet werden können. Oftmals boten sich die Sachverhalte sogar regelrecht dafür an, wenn es sich zum Beispiel um Betrug, Cybercrime oder Diebstahl handelte. Darauf verweist die Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz. Deshalb wird noch einmal auf diese Möglichkeit hingewiesen.

Bei dringenden Fällen weiterhin den Notruf nutzen

Die Onlinewache eigne sich vor allem für Anzeigen, die kein sofortiges Handeln der Einsatzkräfte erfordern, aber angezeigt werden sollen. „Sofern Sie sich unsicher sind, ob Ihr Anliegen für eine Onlineanzeige geeignet ist, rufen sie uns an. Jedes Polizeirevier gibt Ihnen darüber Auskunft“, so Pressesprecher Kai Siebenäuger.
Die Anzeigenannahme wird seit Februar 2013 dezentral sichergestellt. Das heißt, die eingehenden Anzeigen werden anhand der Postleitzahl des Anzeigenerstatters an die örtlich zuständige Polizeidirektion weitergeleitet. Der Anzeigenerstatter erhält eine automatische Eingangsbestätigung mit dem Hinweis, wer die Anzeige weiter bearbeiten wird.
Die Onlinewache der sächsischen Polizei ist im Internet unter der https://www.polizei.sachsen.de/onlinewache/onlinewache.aspx erreichbar. Hier können weitere Informationen zur Anzeigenerstattung und zum Ablauf entnommen werden.
Grundsätzlich gilt aber: Für dringende Fälle sollte weiterhin der Notruf 110 genutzt werden.
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