Bereits Anfang November hatte der Vorstand des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) sowie des Sächsischen Handballverbandes beschlossen, den Spielbetrieb beim Erreichen der Überlastungsstufe in allen Altersklassen auszusetzen. Am Freitag, 16. November, ist in Sachsen die Überlastungsstufe eingetreten, am 19. November folgen daraus weitere Verschärfungen. So sind nunmehr Kontaktbeschränkungen und die Ausweitung der 2G-Regeln in mehreren Bereichen. Das mache das Fußballspielen nicht mehr möglich.

Fußballverband setzt Liga-Betrieb aus

Insofern sind alle Fußballspiele auf Landesebene für das kommende Wochenende, vom 19. bis 21. November, vorerst abgesetzt, meldet der Verband. Ob die neue Corona-Schutz-Verordnung einen verhältnismäßigen Spielbetrieb zulässt, bleibe weiter abzuwarten. Wie lange die Spielpause in Sachsen andauert, ist noch nicht klar. Der Fußballverband Oberlausitz (FVO) blickt dennoch positiv in die Zukunft: „Lasst uns jedoch optimistisch sein, dass wir die Spieltage, die nun ausfielen und ausfallen, mit Beginn des Jahres 2022 schrittweise nachholen werden können.“
Nach wie vor vertrete der SFV die Position, dass für den Sport im Außenbereich dringender Definitionsbedarf besteht. Das zuständige Ministerium signalisierte Gesprächsbereitschaft. Bei einem gemeinsamen Termin mit Staatsministerin Petra Köpping (SPD), dem Landessportbund Sachsen und dem Sächsischen Fußball-Verband soll darüber diskutiert werden.
Während der Amateursport in Sachsen stillsteht, bleiben Spiele der Fußball-Bundesliga weiterhin bestehen – auch mit Zuschauern. Das führt zu Irritationen, gerade im Bereich des Amateur-Fußballs. Zumal auch eigenem Bekunden zufolge viele Profis selbst nicht geimpft sind.