Seit dem Wochenende ist klar, die britischen Variante von Sars-CoV-2 ist im Landkreis Görlitz angekommen. Die Mutation ist bei einem Mann und einer Frau aus Bad Muskau nachgewiesen worden, teilt die Kreisverwaltung in Görlitz mit. Das Testergebnis eines weiteren männlichen Familienmitgliedes stehe noch aus.
Der Indexfall konnte bisher noch nicht durch das Gesundheitsamt ermittelt werden. Damit ist nicht klar, wo die Ansteckung mit dem mutierten Virus ihren gesicherten oder mutmaßlichen Ausgang genommen hat. Alle drei Betroffenen haben grippeähnliche Symptome und befinden sich in häuslicher Quarantäne.
Stand 1. Februar ist im Landkreis Görlitz eine neue Infektion mit dem Coronavirus im Vergleich zum Vortrag festgestellt worden. Bei der positiv getesteten Personen handelt es sich um einen Erwachsenen aus Görlitz.
Derzeit sind 436 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 140,86 je 100.000 Einwohner. Für den gesamten Freistaat zusammengerechnet, liegt die Inzidenz derzeit bei 120,9.
Auch in den Krankenhäusern zeichnet sich langsam eine Entlastung ab. Laut Kreisbehörde werden derzeit 143 Menschen stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt. 15 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.
Dem Gesundheitsamt wurden weitere sieben Todesfälle im Zeitraum vom 15. bis 25. Januar 2021 gemeldet. Es handelt sich dabei um drei Frauen und vier Männer im Alter von 66 bis 97 Jahren. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion erhöht sich damit auf 782.
Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 14.007 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 12.789 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen.
Das Bürgertelefon im Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz ist wochentags von 8 bis 16 Uhr und am Wochenende von 8 bis 13 Uhr unter 03581 663-5656 oder per E-Mail an anfragen-corona@kreis-gr.de zu erreichen.