Das Gesundheitsamt in Görlitz hat die avisierten Lockerungen im Freistaat Sachsen genau verfolgt. Während eine Überlastung des Gesundheitswesens in weiter Ferne nicht erkennbar ist, nehmen die Corona-Fälle derzeit im Kreisgebiet wieder zu. Zwischen Dienstag und Mittwoch sind 1273 neue Infektionen gemeldet worden.
Wie überall in Sachsen hat das aber bislang kaum Auswirkungen auf die Krankenhäuser: Die Zahl der Covid-19-Patienten bleibt nahezu unverändert bei 79. Fünf Personen müssen auf der Intensivstation behandelt werden.

Görlitz

Der jüngste Patient dort ist 42 Jahre, der älteste 73 Jahre alt. Ein 23-jähriger Patient konnte auf die Normalstation verlegt werden.

Todesfälle im Kreis Görlitz treten weiterhin auf

Allerdings werden auch immer wieder Todesfälle bekannt, die im Zusammenhang mit einer Infektion zu sehen sind. Ein 84-Jähriger Mann aus Boxberg, eine 91-Jährige Frau aus Krauschwitz, eine 78-Jährige aus Seifhennersdorf sowie ein 80-Jähriger Mann aus Dürrhennersdorf haben die Infektion nicht überstanden.
Mit Blick auf die Infektionszahlen und die im Gegensatz dazu vergleichsweise geringe Zahl an Verstorbenen scheinen für die Mehrheit der Experten für den Erfolg der Impfung zu sprechen. 1514 Tote sind dennoch im Kreis seit Beginn der Pandemie zu verzeichnen. Sachsenweit sind es bislang 14.275.

Cottbus / Frankfurt (Oder)