Der Wochenwert für Corona-Neuinfektionen in Sachsen hat am Montag die Marke von 200 erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin gab die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Freistaat mit 200,4 an. Am Sonntag waren es noch 183. Bundesweit lag der Wert am Montag bei 134,4. Sachsen hat hinter Thüringen (235,1) den zweithöchsten Wert in Deutschland. Zum Jahreswechsel führte der Freistaat wochenlang den Spitzenwert beim Bund.
Die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises beträgt am 29. März 206,94. Eine neue Infektion mit dem Coronavirus ist ermittelt worden. Wie nach jedem Wochenende eine geringe Zahl. Weiterhin wurden, unter bereits bekannt gewordenen positiven Fällen, zwei Coronavirus-Mutationen gemeldet. Bei ihnen wurde die britische Variante von SARS-CoV-2 bestätigt. Damit sind im Landkreis nun 289 Fälle dieser Virusmutation nachgewiesen worden, 128 davon sind aktuell noch aktiv und stehen unter Quarantäne. Derzeit befinden sich 648 Personen mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne.

Weißwasser will sich bei Modellprojekten einbringen

Derzeit befinden sich 88 Menschen in medizinischer Behandlung in Kliniken des Landkreises Görlitz, 19 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. So die Mitteilung der Kreisverwaltung.
Am Montagabend wird das Regierungskabinett tagen. In dieser Runde soll auch die neue Schutzverordnung des Landes Sachsen beschlossen werden. Am Dienstag soll sie vorgestellt werden. Sie soll ab Donnerstag gelten.
Auf diese wartet auch der Landkreis Görlitz, was das Thema Modellprojekte betrifft, wo sich ja auch Weißwasser einbringen wollte. Derzeit bedürfen diese der Zustimmung der obersten Landesgesundheitsbehörde und des Sächsischen Datenschutzbeauftragten. Allein deshalb ist eine kurzfristige Entscheidung dazu nicht möglich. Bisher können auch nur zu bestimmten Einrichtungen wie Theater, Übernachtungsangeboten, Sportveranstaltungen und Gastronomiebetrieben Modellprojekte angemeldet werden.
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