Mit Stand 2. Februar sind im Landkreis Görlitz 66 neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Vergleich zum Vortag festgestellt worden. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um 63 Erwachsene und drei Kinder. So gibt es neue Fälle in Krauschwitz, Weißwasser, Görlitz und Kodersdorf sowie weiteren Orten des Landkreises.
Derzeit sind 457 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 141,26 je 100.000 Einwohner. Laut Landesregierung liegt die Inzidenz in Sachsen bei 119,8 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner.
149 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 17 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Sachsenweit werden folgende Zahlen gemeldet: 1876 Patienten in Kliniken, davon sind 351 ITS-Patienten.
Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich im Landkreis Görlitz nachweislich 14.073 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 12.834 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion im Landkreis Görlitz liegt weiterhin bei 782. In Sachsen sind es mittlerweile 6463.
Hatte der Landrat in der jüngsten Pressekonferenz erste Lockerungen vage angedeutet, sind solche Töne auch in Dresden zu hören gewesen. Dort haben der stellvertretende Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) und Sozialministerin Petra Köpping (SPD) nach der Kabinettssitzung von Lockerungen ab dem 15. Februar gesprochen.
Allerdings so Köpping hänge das von verschiedenen Faktoren ab: den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen am 10. Februar, der Verbreitung der Corona-Mutationen, der Situation in Nachbarländern und -bundesländern und der Lage in den Gesundheitsämtern. Sprich Nachverfolgbarkeit der Kontakte der neuinfizierten Personen.
Landrat Bernd Lange (CDU) hatte als Maßstab die Lage in den Krankenhäusern angelegt. Zu keinem Zeitpunkt dürfte das Gesundheitswesen zusammenbrechen.