156,3; 152,3; 158,7 – das sind die Inzidenzzahlen, die das das Robert Koch-Institut in Berlin für den Landkreis Görlitz für den 12., 13. und 14. Mai ermittelt hat. Damit liegt der Landkreis Görlitz an drei Tagen unter der ersten „magischen“ Grenze, die 165 heißt. Bleibt die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge darunter, dann können die Schulen wieder im Wechselunterricht und die Kindertageseinrichtungen im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen. Nach der „Bundesnotbremse“ können danach am übernächsten Tag die Einrichtungen wieder öffnen.

Cottbus

25 neue Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Görlitz

Der Landkreis Görlitz weist daraufhin, dass vollständig geimpftes sowie genesenes Personal in Kitas und Schulen von der regelmäßigen Testpflicht ausgenommen sind. Vollständig Geimpfte heißt: letzte Impfung plus 14 Tage. Genesene Personen heißt: Der PCR-Test darf maximal sechs Monate alt sein und muss mindestens 28 Tage zurückliegen
Aktuell sind im Landkreis Görlitz 25 neue Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 gegenüber dem Vortag ermittelt worden. Weiterhin wurden, unter bereits bekannt gewordenen positiven Fällen, 15 Coronavirus-Mutationen gemeldet. Bei ihnen wurde die britische Mutante (B.1.1.7) von Sars-CoV-2 bestätigt. Im Landkreis Görlitz sind bislang 1.086 Fälle dieser Virusmutation nachgewiesen worden, 115 davon sind aktuell noch aktiv und stehen unter Quarantäne.
Die durch den Landkreis selbst ermittelte Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 161,04 je 100.000 Einwohner. Derzeit befinden sich 739 Personen mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne.
Derzeit befinden sich 124 Menschen in medizinischer Behandlung in Kliniken des Landkreises Görlitz, 22 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Damit ist die Lage dort zahlenmäßig unverändert.

Bundeswehr unterstützt weiterhin Landkreis Görlitz

Wie die Kreisverwaltung Görlitz weiter informiert, ist der Hilfeleistungsantrag zur Unterstützung des Landkreises Görlitz von neun Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr weiter verlängert worden. Er gilt nun bis zum 9. Juni. Die Bundeswehrangehörigen kommen vorrangig im Bereich der Kontaktpersonenermittlung im Gesundheitsamt zum Einsatz. Dort unterstützen sie die Kreisverwaltung seit dem 24. Oktober 2020.