In Herrnhut und Schöpstal wurde bei zwei weiteren männlichen Personen die britische Variante von SARS-CoV-2 im Landkreis Görlitz nachgewiesen. Erstmals war die Mutation am Wochenende in Bad Muskau durch einen Test bestätigt worden.
Die Kreisverwaltung befinde sich in enger Abstimmung mit den Betroffenen und leitet alles Notwendige von der Quarantäneanordnung bis hin zur Kontaktpersonennachverfolgung sofort ein, um eine schnelle Ausbreitung der Virus-Mutation zu verhindern. Weitere Ermittlungen dauern an. Die Quarantäne-Zeit beträgt 14 Tage, Verkürzungen sind in den Fällen von nachgewiesenen Mutationen nicht möglich. Die beiden heutigen Infektionsfälle stehen in keinem Zusammenhang zu in Bad Muskau aufgetretenen Mutationen, so die Pressestelle des Kreises.

Abschlussklassen der Berufsschulen können sich auf Corona testen lassen

Diese meldet 47 weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um 44 Erwachsene und drei Kinder. Derzeit sind 483 Personen infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 137,30 je 100.000 Einwohner. Für ganz Sachsen liegt sie bei 100,1.
165 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, 14 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Zudem gibt es im Landkreis Görlitz sieben weitere Todesfälle im Zeitraum vom 30. Dezember 2020 bis 26. Januar 2021 zu verzeichnen. Es handelt sich dabei um fünf Frauen und zwei Männer im Alter von 76 bis 105 Jahren. Damit erhöht sich die Zahl der im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorbenen Personen auf 806.
Ab kommenden Montag, 8. Februar, findet für die Abschlussklassen und -jahrgänge der dualen Berufsausbildung, Berufsfachschulen und Fachschulen wieder Präsenzunterricht statt. An diesem Tag können sich die Schüler und Lehrer freiwillig auf eine Corona-Infektion testen lassen, so der Landkreis. Die Testungen werden durch mobile Abstrichteams des DRK sowie des ASB überwiegend an den Stammschulen durchgeführt.
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