Am Montag sind dem Gesundheitsamt in Görlitz drei Fälle von Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Immer noch werden dem Amt Todesfälle nach einer Corona-Ansteckung aus den vergangenen Wochen nachgemeldet. So sind 15 weitere Tote im von 65 bis 98 Jahren zwischen dem 24. Dezember und 7. Januar dem Kreis bekannt geworden – allein zehn meldet die Kreisstadt Görlitz. Hier sind bereits 133 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektionen verstorben. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich kreisweit damit auf 566. Und: inzwischen gibt es keine Gemeinde im Kreis Görlitz mehr, in der nicht ein Todesopfer der Pandemie zu verzeichnen ist. In Weißwasser stieg die Zahl der Opfer in den vergangenen Tagen auf 29. Boxberg meldet 22, Bad Muskau 14, Krauschwitz 14, Rietschen vier, Weißkeißel drei, Schleife, Groß Düben und Trebendorf jeweils zwei sowie Gablenz einen Verstorbenen.

Neue Corona-Verordnung in Sachsen

In der neuen Verordnung des Freistaates, die seit 11. Januar gilt, ist die zweimalige Testung von Grenzpendlern aus Polen auf nur noch eine herabgesenkt worden. Die Regelung zur regelmäßigen Testung von Grenzpendlern und Grenzgängern tritt darüber hinaus erst am 18. Januar in Kraft. Nunmehr werden auch Tests aus Polen anerkannt.
Zudem gibt es für Schüler Änderungen: Der Zeitraum der Winterferien wird verändert. Diese beginnen in Sachsen am 31. Januar und enden mit dem 6. Februar als letzten Ferientag. Im Gegenzug werden die Osterferien verlängert. Sie beginnen am 27. März und enden wie geplant am 10. April.
Aufgrund der anstehenden Prüfungen gibt es ab Montag, dem 18. Januar, lediglich für die Schüler der Abschlussklassen an Oberschulen, Förderschulen, Gymnasien – hier die Jahrgangsstufen elf und zwölf – Beruflichen Gymnasien – hier Jahrgangsstufen zwölf und 13 – Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien und Kollegs wieder Präsenzunterricht. Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben in häuslicher Lernzeit. Für Grundschüler und Kita-Kinder gilt weiterhin die Notbetreuung.
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