Von mehr als 5000 aktiven Corona-Fällen im Kreis Görlitz im Dezember ist die Fallzahl auf nunmehr genau 1000 Fälle gesunken. Darüber informiert das Gesundheitsamt. Am Donnerstag sind 98 Neuinfektionen gemeldet worden. Noch nicht darin eingerechnet sind die Ergebnisse der Schnelltests, die am Montag und Dienstag in dieser Woche zum Schulstart der Abschlussklassen in Sachsen durchgeführt worden. Von insgesamt 3055 Schülern haben 989 das Angebot genutzt. Das ist eine Beteiligung von 32 Prozent. Sechs der Schüler wurden positiv getestet. Die Ergebnisse PCR-Tests stehen noch aus. Seit Beginn der Pandemie im März vergangenes Jahr haben sich im Kreis Görlitz nachweislich 13.479 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. 11.785 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen. Insgesamt wohnen im Kreis knapp 253.000 Menschen. 183 Menschen werden derzeit stationär in den Kliniken des Kreises behandelt, 26 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung.
Am Donnerstag sind zudem acht weitere Todesfälle gemeldet worden, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stehen. Das Alter der Verstorbenen liegt zwischen 62 und 98 Jahren. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 694.

Sachsenweit sinkt die Ansteckung

Nach neuesten Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) nimmt das Infektionsgeschehen in Sachsen ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank demnach auf 186. Nachdem Sachsen einige Zeit negativer Spitzenreiter bundesweit war, belegt das Land nun im Vergleich der Bundesländer Platz vier hinter Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Sachsens Gesundheitsämter haben dem RKI nach Angaben vom Donnerstag innerhalb eines Tages mehr als 1800 neue Corona-Infektionen gemeldet.
Allerdings ist im Freistaat eine weitere Mutation des Corona-Virus nachgewiesen worden. Dabei handle es sich um eine südafrikanische Variante, die nach bisherigem Stand deutlich ansteckender sein soll, teilt die Stadt Leipzig am Donnerstag mit. Sie war nach Angaben des Uni-klinikums bei einem Screening aller Patienten entdeckt worden.