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Eissport
Charity-Dinner der Lausitzer Füchse soll Tradition werden

Die Lausitzer Füchse waren zum Charity-Dinner am Mittwoch in der Gastronomie im Hotel Kristall tätig, sei es in der Küche, hinterm Tresen oder bedienten die Besucher des Abends.  Foto: Martina Arlt
Die Lausitzer Füchse waren zum Charity-Dinner am Mittwoch in der Gastronomie im Hotel Kristall tätig, sei es in der Küche, hinterm Tresen oder bedienten die Besucher des Abends. Foto: Martina Arlt FOTO: Arlt Martina
Weißwasser. Die Füchse machen nicht nur auf dem Eis eine gute Figur, sondern auch hinter dem Tresen und in der Küche. Das stellten sie beim zweiten Charity-Dinner unter Beweis. Von Martina Arlt

In eine ganz ungewohnte Rolle schlüpften am Mittwochabend mehr als 20 Eishockeyspieler der Lausitzer Füchse im Hotel „Kristall“.  Auch die gesamte Crew des Eissports war zu diesem Event anwesend. Grund dafür war das zweite Charity-Dinner, das von mehr als 40 Gästen besucht und unterstützt wurde. Dabei ging es nicht nur um gutes Essen, sondern der Abend war gleichzeitig einem guten Zweck gewidmet. Gleich zwei Stiftungen sollten mit dem Erlös unterstützt werden.

Dazu hatte sich Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach mit seinem Team die Helene Maier Stiftung auserkoren, die sich für Menschen mit Hirnschäden einsetzt, sowie die Rexrodt von Fricks Stiftung, die sich krebskranken Müttern mit ihren Kindern widmet. „Der Erlös kommt beispielsweise aus dem Eintritt der Gäste, von den Getränken, aus den Versteigerungen des Abends zusammen. Auch Sponsoren und Fans unterstützen die Aktion, darunter auch das VSP-Event. Im vergangenen Jahr sind bei unserem ersten Dinner mehrere 1000 Euro zusammengekommen. Wir hoffen, dass die Aktion für die beiden Stiftungen auch in diesem Jahr ein voller Erfolg werden wird. Ich selbst hatte 2003 eine Sportverletzung und war in der Klinik in Kreischa. Dort hatte ich das erste Mal Berührung mit der Helene Maier Stiftung. Man sah dort die großen gesundheitlichen Probleme der Patienten und so kamen wir auf diese Stiftung. Ich bin mir sicher, dass dieses Geld bei den Stiftungen sehr gut angelegt ist“, erzählt Dirk Rohrbach der RUNDSCHAU.

Am Mittwochabend waren die Füchse nicht in ihrer Eishalle zu finden, sondern übernahmen ganz andere Arbeiten. Sie probierten sich in der Gastronomie bei Familie Piche im Hotel Kristall aus. Die Mitarbeiterinnen Anett Popel und Peggy Wauro hatten in der Küche alles im Griff.

Die Füchse nahmen ihre grünen Schürzen in Empfang und los ging es. Einige Spieler waren in der Küche aktiv, einige schenkten hinterm Tresen Bier aus und andere nahmen an den Tischen der Gäste Platz und bedienten an diesem Abend ihre Fans. Gern kamen die Freunde des Eissportes mit ihren Lieblingsspielern ins Gespräch.

Bevor das Charity-Dinner so richtig in Gang kam, stellte Füchse-Sprecher Andreas Friebel den Gästen noch einmal die beiden Stiftungen genauer vor und gab einen kurzen Ablauf des Dinner-Abends. „Ich hoffe, Sie erkennen die Spieler heute auch so, ohne die Spielernummer auf dem Rücken zu entdecken“, begrüßte Andreas Friebel die Gäste. André Schilbach von der Trebendorfer Ranch zeichnete sich für die Organisation des Abends aus.

Als Höhepunkt des netten Abends waren noch drei Versteigerungen vorgesehen. Dabei ging es um Dinge, die man nicht so einfach kaufen kann. Bei der ersten Versteigerung stand ein Dinner auf der Reinert Ranch mit einem Spieler der eigenen Wahl in Aussicht. Der Besuch eines Auswärtsspiels mit den Füchsen war für die zweite Versteigerung vorgesehen. Bei der dritten Runde hatten die Gäste dann die Möglichkeit, die gesamte Mannschaft der Lausitzer Füchse einmal für ein besonderes private Veranstaltung zu engagieren.

„Im nächsten Jahr gibt es auf jeden Fall eine Neuauflage vom Charity-Dinner. Wo und wie, darüber werden wir uns dann zu gegebener Zeit Gedanken machen. Ideen haben wir genug, die gehen uns nicht aus“, so Dirk Rohrbach.

Auf jeden Fall ließen sich die Fans der Lausitzer Füchse am Mittwochabend das Drei-Gänge-Menü in gepflegter Atmosphäre schmecken und freuen sich auf das nächste Jahr. Serviert wurde beispielsweise Tomatenschaumsüppchen, Tranchen vom Kalbsrücken im Baconhemd sowie Mangoeis auf einem Himbeerfruchtspiegel.