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Polizei
Autodieb setzt Fahrzeug in Wiesa in Zaun

Wiesa. Die Bundespolizei stellt einen in Bischofswerda gestohlenen Ford Kuga sicher, allerdings fehlt vom Verdächtigen jede Spur.

Als Montagmorgen kurz nach 4 Uhr in Bischofswerda das Telefon einer Fahrzeughalterin klingelte, wurden vom anderen Ende der Leitung keine allzu guten Nachrichten übermittelt. Das Polizeirevier Bautzen hatte die Frau darüber verständigt, dass ihr Ford Kuga in der vergangenen Nacht gestohlen worden war. Dennoch hatte die Polizei auch eine gute Nachricht für die Eigentümerin - der Wagen konnte von der Bundespolizei sichergestellt werden.

Gegen 3.30 Uhr Uhr war einer Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf der betreffende Ford zwischen den Autobahnanschlussstellen Weißenberg und Nieder Seifersdorf aufgefallen. Im Tunnel Königshainer Berge sollte der Pkw gestoppt werden. Dessen Fahrer jedoch ignorierte das Blaulicht des Dienstfahrzeuges, fuhr mit hoher Geschwindigkeit weiter und verließ über die Anschlussstelle Kodersdorf die Autobahn. Nach rasanter Fahrt über die B 115 in Richtung Niesky bog der Kuga in Kodersdorf ab. Im Ortsteil Wiesa war dann die Fahrt zu Ende. Dort war das Auto seitlich mit einem Zaun kollidiert und hatte zusätzlich einen Stromkasten beschädigt, schildert die Pressestelle.

Auch wenn sofort weitere Streifen und ein Diensthund nach dem Fahrer suchten, fehlt von diesem derzeit noch jede Spur. Ein Hubschrauber der Bundespolizei, der in der Nacht aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen zunächst nicht fliegen konnte, kommt nun für die Suche nach dem Verdächtigen zum Einsatz.

Den Ermittlern spielt aber möglicherweise die Raserei des Unbekannten in die Karten. Dieser war schließlich von einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage erfasst und entsprechend fotografiert worden.

(pm/rw)