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| 18:01 Uhr

Bundespolizei
Bundespolizei schreibt 36 Strafanzeigen

Kodersdorf. Der Fahndungseinsatz dauert über eine Woche. Unterstützung gibt es von Einheiten aus Bayreuth und Duderstadt.

Am Sonntagmorgen hat die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf einen über eine Woche andauernden Fahndungseinsatz auf der Autobahn bei Kodersdorf erfolgreich beendet. Die Einsatzkräfte der regionalen Grenz­inspektion sind dabei von der Bundesbereitschaftspolizei aus Bad Düben, Bayreuth und Duderstadt, der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Pirna und der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle unterstützt worden. Eine fachliche Unterstützung leisteten außerdem Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Bautzen, des polnischen Grenzschutzes Zgorzelec sowie des Zolls. Zeitweise waren so zeitgleich rund 150 Beamte eingesetzt, erklärt Pressesprecher Michael Engler.

Das Hauptaugenmerk war auf die Verhinderung der unerlaubten Einreise, die Bekämpfung der Schleuserkriminalität sowie auf die Sicherstellung von falschen Dokumenten gerichtet. An den sieben Einsatztagen sind insgesamt 3615 Personen und zirka 1000 Fahrzeuge kontrolliert worden. Das Ergebnis dieser Kontrollen sind 36 Strafanzeigen, denen alleine 21 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz zugrunde liegen. Darüber hinaus sind in 22 Fällen Personen angetroffen oder Dinge festgestellt worden, nach denen gefahndet wurde. Darunter auch neun Verurteilte, die auf der Grundlage bestehender Haftbefehle festgenommen wurden. Während drei dieser Verurteilten ihre Ersatzfreiheitsstrafen antraten, zahlten die anderen sechs 5445,27 Euro Geld­strafen in die Staatskasse ein.

So wurde ein mutmaßlicher Schleuser gestellt, der ukrainische Frauen der Prostitution zuführen sollte.

(pm/rw)