Für die Jahre 2013 und 2014 stellt der Bund der Kita noch mal jeweils 25 000 Euro zur Verfügung.

Wie Sachgebietsleiterin Angela Paulke am Dienstag im Hauptausschuss informierte, verfüge die Kita selbst über eine entsprechend qualifizierte Erzieherin. Mithilfe der finanziellen Förderung könne sie ihre Stundenzahl erhöhen und eine alltagsintegrierte Sprachförderung für die betroffenen Kinder leisten.

In Weißwasser gebe es keine andere Einrichtung mit einem vergleichbaren Angebot, so Angela Paulke weiter. Es sei aber denkbar, dass Erzieherinnen anderer Einrichtungen in der Kita Regenbogen hospitieren können. Zuvor hatte das Bundesfamilienministerium verschiedene andere Anträge aus Weißwasser nicht berücksichtigt, hieß es weiter.

Im Hauptausschuss hat SPD-Stadträtin Katrin Schmied das neue Angebot für die Kinder begrüßt: "Das ist eine gute Sache." Die Kita Regenbogen liege in einem "Brennpunktgebiet" der Stadt. So würden dort viele Spätaussiedler-Kinder betreut.