Der Wahlsonntag endet am 24. November gegen 18.35 Uhr mit einer Überraschung in Krauschwitz. Heike Krahl, Thomas Najork und Tristan Mühl schauen Gemeindewahlausschusschef Toralf Schindler über die Schulter, als die letzte Schnellmeldung eintrifft.

Über 50 Prozent

Alle drei Kandidaten gehen davon aus, dass die Entscheidung über die/den neue(n) hauptamtliche(n) Bürgermeister/in von Krauschwitz bei der Neuwahl am 15. Dezember fällt. Doch diese ist nicht mehr notwendig, denn der Sieger steht mit 52,33 Prozent der Stimmen fest: Tristan Mühl (Freie Wähler) ist der Wahlsieger in der Neiße-Gemeinde. Am Ende entscheiden die Ortschaften über den Bürgermeister. Dort hat Tristan Mühl so einen großen Vorsprung, den Thomas Najork (CDU) auch in Krauschwitz nicht aufholen kann.

Die Stimmenverteilung

Am Ende gibt es folgendes vorläufiges Ergebnis: Tristan Mühl hat 842 Stimmen erreicht. Thomas Najork, der für die CDU angetreten ist, bringt es auf 574 Stimmen (35,67 Prozent). Auf Heike Krahl (die Linke) entfallen 193 Stimmen (zwölf Prozent). Beide gratulieren dem Gewinner.

Amtsantritt im neuen Jahr

2903 Wahlberechtigte waren aufgefordert, darüber abzustimmen, wer die nächsten sieben Jahren die Geschicke der Neißekommune lenken wird. 1641 Wähler haben davon Gebrauch gemacht. 32 ungültige Stimmen hat es gegeben. Am Dienstag um 17 Uhr wird der Gemeindewahlausschuss in öffentlicher Sitzung das Ergebnis feststellen. bevor der Landkreis prüft. Der neue Bürgermeister wird dann im neuen Jahr sein Amt antreten. „Jetzt muss ich mit meinem Arbeitgeber erst mal über einen Aufhebungsvertrag verhandeln“, so der sichtlich überraschte Tristan Mühl. Der 36-Jährige freut sich, dass die Bürger seine Ideen anerkannt haben und ihm das Amt zutrauen.