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| 15:40 Uhr

Gemeindeehe
Bürgermeister berichten von guten Gesprächen in Dresden

Bad Muskau /Krauschwitz. Vorgesehene Gemeindefusion braucht viel Vorbereitung.

Die Stadt Bad Muskau und die Gemeinde Krauschwitz arbeiten an einer Gemeindefusion. Unter welchen Umständen die „Ehe“ tatsächlich etwas bringt für die desolate Haushaltssituation beider Kommunen, dazu sind viele Gespräche notwendig in Dresden. Am Donnerstag fand das jüngste statt.

Das Gespräch im Finanzministerium in Dresden sei in einem guten Klima verlaufen. „Konkrete Zahlen konnten wir aber noch nicht mitbringen“, so Bad Muskaus Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Als Grundlage des Gesprächs hatte der Haushaltsentwurf 2019 einer möglichen gemeinsamen Gemeinde Bad Muskau-Krauschwitz gedient. Das Zahlenwerk muss weiter präzisiert werden, lautet die Botschaft nach dem Termin in Elbflorenz. Konkret soll noch einmal nachgereicht werden, was an Investitionen geplant ist und welche Gelder für Unterhalt und Reparaturen gebraucht werden. Ein weiteres Treffen könnte dann im September stattfinden, ohne dass ein konkreter Termin benannt worden ist. „Uns wurde versichert, dass man uns weiter auf unserem Weg zum Gemeindezusammenschluss wohlwollend begleiten wird“, so Bänder. Amtskollege Rüdiger Mönch (Freie Wähler) unterstreicht das. „Wir listen jetzt für Dresden wie gewünscht unsere Instandhaltungsobjekte  und -kosten auf.“

Trotz  noch einer fehlenden Summe soll es nun im Juni, spätestens Mitte Juli, eine Einwohnerversammlung in Bad Muskau zur Gemeindeehe geben. Dass es diesbezüglich an der Zeit sei, hatte der Bad Muskauer Bürger Klaus Mahr in der Stadtratssitzung am Mittwoch gefordert. Was die Krauschwitzer angeht, so steht das Thema zum Beispiel am 13. Juni um 18.30 Uhr bei „LR vor Ort“ im Neißetreff Klein Priebus im Mittelpunkt. Rüdiger Mönch kündigte weitere Einwohner-Informationen an.

(ni/rw)