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| 01:53 Uhr

Bürgerinitiative „Zu(g)kunft“ wendet sich an Petitionsausschuss

Klitten. Die Bürgerinitiative „Zu(g) kunft“ hat sich wegen des geplanten Ausbaus des Bahnstrecke Knappenrode - Horka jetzt an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gewandt. Eindringlich schildern die Klittener die Kritikpunkte an dem Bauvorhaben: Lärmbelästigung, nicht genügend beachtete Belange des Naturschutzes, negativer Einfluss auf den Tourismus etc. rw

Gebeten wird dabei auch um einen Ortstermin, "da die Deutsche Bahn ein ,Durchdrücken' des Verfahrens auch gegen die Bevölkerung deutlich gemacht hat", so die Klittener.

Im Brief schildern die Betroffenen des Bahnausbaus auch die aus ihrer Sicht unverschämte Vorgehensweise der Bahn, so beschreibt es Initiativensprecher Lutz Grohmann. Diese Erfahrungen, so Grohmann, habe man erst kürzlich bei der ersten Planerörterungsrunde in Dresden gemacht. Die Ausbaupläne werden in wenigen Tagen bei einer zweiten Erörterungsrunde im Kulturhaus Kringelsdorf erneut besprochen.

"Klittens Ortsvorsteher Eduard Luhmann lädt alle interessierten Bürger am 7. und 12. September jeweils ab 18 Uhr zu einer Extrasprechstunde in das Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung nach Klitten ein, um anhand der Erfahrungen aus Dresden wichtige Verhaltenshinweise für den Erörterungstermin zu geben", informiert Lutz Grohmann.

Die betroffenen Bürger müssen beim Erörterungstermin ihre Einwände vorbringen. "Sie müssen aber auch wissen, dass ihnen acht bis neun Leute der Bahn gegenübersitzen, die dort kompromisslos auftreten", erklärt Grohmann weiter. Ein Gegenhalten für unvorbereitete Bürger sei fast aussichtslos, meint der Initiativensprecher.