Dazu lädt ein die Bürgerinitiative Weißwasser/Niesky, die sich ungefähr vor einem Jahr gegründet hatte, um die Proteste gegen die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum Arbeitslosengeld II, genannt Hartz IV, zu organisieren. Im Herbst 2004 und Frühjahr 2005 fanden Demonstrationen, Unterschriftensammlungen und Beratungen der Betroffenen statt. Nun ist es allerdings relativ still geworden. Aber die Initiative lebt noch, so Sabine Kunze und Heidi Knoop, Mitglieder der Initiative. Kürzlich trafen sich die Mitglieder der Initiative, um über die nächsten Aufgaben zu beraten. „Wir mussten feststellen, dass der Sozialabbau nicht bei den Hartz-IV-Empfängern Halt macht, sondern auch die Rentner, Azubis und Beschäftigte mit niedrigem Einkommen betrifft. Renten- und Gesundheitsreform neben steigenden Kosten für Energie, Wasser, Abwasser usw. ziehen den Menschen das Geld aus der Tasche“ , heißt es gegenüber der RUNDSCHAU. Es wurde vereinbart, Inhalt und Namen zu erweitern: "Bürgerinitiative gegen Hartz IV und Sozialabbau" wird es ab jetzt heißen. Die Betroffenen sollen ermutigt werden, sich gegen den Sozialabbau zur Wehr zu setzen. Dazu will die Initiative Hilfestellung leisten und Wege aufweisen. Ansprechpartner sind Frau Radisch in Niesky (03588/20 55 19), Herr Remus in Steinölsa (035893/6138). Frau Menzel in Weißwasser (03576/20 20 67 oder unter der Telefonnummer 03576/201214.