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| 17:55 Uhr

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Breitbandausbau: Ausschreibung gestartet

Görlitz. Plan des Landkreises: Vergaben für Bauleistungen sollen noch Ende 2018 erfolgen.

Vor wenigen Tagen ist das europaweite Ausschreibungsverfahren zum geförderten Breitbandausbau im Landkreis Görlitz gestartet. Ziel des Landkreises Görlitz ist es, eine flächendeckende Breitbandversorgung im Ausschreibungsgebiet zu erreichen, teilt die Kreisverwaltung mit. Die Frist für eine Teilnahme endet am 23. Juli.

Das Ausschreibungsverfahren erfolgt zweistufig: als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiteM Teilnahme-Wettbewerb. Die Verhandlungsrunden mit den Telekommunikationsunternehmen werden voraussichtlich im Zeitraum Oktober bis November 2018 geführt. Ende des vierten Quartals soll dann der Zuschlag erfolgen.

Der Landkreis Görlitz hat im Februar 2017 einen Antrag an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gestellt und daraufhin am 27. Juli einen vorläufigen Förderbescheid erhalten. Weiterhin wurde im Oktober 2017 die Kofinanzierung des Bundesförderprogramms durch den Freistaat Sachsen sichergestellt.

In privatwirtschaftlich unzureichend erschlossenen Gebieten fördern Bundes- und Landesregierung den Breitbandausbau, um mindestens 50 Mbit/Sekunde zu erreichen.

Es geht dabei um die sogenannten weißen Flecken, die Wirtschaftlichkeitslücken im ländlichen Raum. In neun Cluster sind die 31 Gemeinden zusammengefasst, die es betrifft. Das reicht von Bad Muskau-Köbeln über die Wossinka in Gablenz bis Oybin oder Zittau.

Der Landkreis rechnet mit Ausbaukosten von rund 104 Millionen Euro. Ob diese Zahl Bestand hat, wird sich nach der Ausschreibung zeigen.

(pm/rw)