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| 13:16 Uhr

Feuerwehr im Einsatz
Brand bei Stölzle in Weißwasser gelöscht

Weißwasser . Die Feuerwehrkameraden von Weißwasser waren gerade auf dem Rückweg vom Einsatz in Bad Muskau als sie zum nächsten Brandort gerufen wurden. Die Brandmeldeanlage bei der Firma Stölzle hatte Feuer signalisiert.

(rw) Der Freitag hat es für die Kameraden der Feuerwehr Weißwasser in sich gehabt. Erst waren sie zum Einfamilienhaus-Brand an der Jahnstraße in Bad Muskau (siehe Beitrag unten) geeilt, um dort zu helfen. Noch in der Rückfahrt von diesem Einsatz begriffen, wurden sie kurz vor 11 Uhr zum Glashersteller Stölzle Lausitz GmbH an die Berliner Straße gerufen. Dort war die Brandmeldeanlage angesprungen.

Im elektrischen Schaltraum war ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen waren augenscheinlich aus den Schaltschränken geschlagen und hatten zu einer starken Rauchentwicklung geführt. Um die Mittagszeit war das Feuer beim Glaswerk dann gelöscht, wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Gerd Preußing der RUNDSCHAU auf Nachfrage berichten konnte.

47 Einsatzkräfte eilten in elf Fahrzeugen auf das Werksgelände. Es waren neben den Kameraden der Feuerwehren Weißwasser die Floriansjünger aus Schleife, Mulkwitz, Weißkeißel und Trebendorf. Nachdem das Feuer gegen Mittag gelöscht war, blieben die Kameraden noch für eine Kontrolle vor Ort.

Damit der Rauch aus der Fabrik abziehen konnte, schlug die Feuerwehr einige Fenster an der Berliner Straße ein. Da die Hauptstraße in dem Bereich unpassierbar war, sperrte die Polizei die Strecke und leitete den Verkehr kurzzeitig um.

Bei den Löscharbeiten erlitt ein Kamerad der Feuerwehr Schnittverletzungen, die vor Ort ambulant behandelt wurden.

Warum das Feuer in der Hauptstromversorgung des Werkes ausgebrochen war, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, so Polizei-Pressesprecher Thomas Knaup. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob möglicherweise ein technischer Defekt zu dem Brand geführt hat.

In welcher Höhe Sachschaden entstanden war, ist derzeit noch nicht absehbar. Sollten auch Teile der Produktion in Mitleidenschaft gezogen worden sein, dann könnte dieser schnell mehrere hunderttausend Euro betragen.

Die Untersuchungen dauern an, heißt es im Polizeibericht aus Görlitz.

(rw)