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| 14:06 Uhr

Grundschule Boxberg
Boxberger Grundschule ist jetzt eine Lernoase

Bürgermeister Achim Junker und Sozialarbeiterin Ricarda Valentin präsentieren den neuen Schulnamen.
Bürgermeister Achim Junker und Sozialarbeiterin Ricarda Valentin präsentieren den neuen Schulnamen. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Boxberg. Unter 108 Namensvorschlägen hat der Gemeinderat seinen Favoriten gefunden. Erstklässlerin setzt sich mit ihrer Idee durch. Von Torsten Richter-Zippack

„Lernoase: Das verbinde ich mit Wohlfühlen, denn Schule bedeutet nicht nur ausschließlich Lernen. Und an der Boxberger Grundschule können sich die Schüler in der Tat wohlfühlen“, resümiert Bürgermeister Achim Junker (CDU). Tatsächlich heißt die Einrichtung ab sofort Lernoase. Für diesen Vorschlag hat sich der Verwaltungsausschuss nach 20-minütiger Diskussion entschieden. „Es gab aber keinen einstimmigen Beschluss“, stellt Junker klar.

Letztendlich hat sich die Idee von Erstklässlerin Thea Seffner aus Bärwalde durchgesetzt. „Wir lernen hier gemeinsam und halten zusammen. Deshalb ist für mich die Schule eine echte Lernoase“, begründet sie stolz. Allerdings, so gibt Thea zu, habe sie dafür länger nachdenken müssen.

Zurück geht die Namenssuche auf die neue Schulsozialarbeiterin Ricarda Valentin. „Anfangs stand die Frage im Raum, warum die Schule bislang keinen Namen besitzt“, begründet die junge Frau ihre Intention. Dann durften die Schüler ihre Vorschläge einreichen. Von den 138 Kindern der Klassenstufen eins bis vier standen am Ende 108 Vorschläge im Raum. Daraus wurden 20 Ideen demokratisch ausgewählt, wie Valentin sagt. Letztendlich fanden vier Namen den Weg in den Verwaltungsausschuss. Neben der siegreichen Lernoase befanden sich die Grundschule der Wald- und Heidedörfer, die Kleinen Findlinge sowie die Grundschule Ein-mal-Eins im Topf.

Bürgermeister Junker kündigt an, die Lernoase an der Grundschule auch optisch sichtbar zu machen. „Dafür wird sich sicher etwas Geld finden.“

Ricarda Valentin hat indes schon die nächsten Projektideen für das neue Schuljahr. „Mir schwebt da eine kreative Pausengestaltung vor. Nämlich durch Spiele, die erst durch die Kinder entstehen.“ Darüber hinaus kann sich die Schulsozialarbeiterin Patenschaften vorstellen. Denkbar ist, dass sich Viertklässler um die Abc-Schützen kümmern, damit sich diese möglichst schnell in den Räumen der Grundschule zurechtfinden.