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| 01:31 Uhr

Boxberg ist von Anwalt enttäuscht

Boxberg. Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch ist enttäuscht vom Anwalt, den die Gemeinde mit der Wahrung ihrer Interessen mit Blick auf den Ausbau der Niederschlesischen Magistrale beauftragt hatte. „Ich hätte mir da etwas mehr gewünscht - trotz relativ hoher Kosten hat es uns an konkreten Punkten kaum weitergebracht“, erklärte Trunsch den Räten.

Als Beispiel nannte er die Kreuzungsvereinbarungen zum Umbau der Bahnübergänge bzw. deren Schließung. Die Unterzeichnung dieser Vereinbarungen wurde einstimmig beschlossen. Laut Roland Trunsch "ein unmögliches Thema - hier heißt es Augen zu und durch". Im Zuge des Ausbaus werden fünf Bahnübergänge im Gebiet erneuert, ein Bahnübergang in Uhyst (Lange Straße) wird geschlossen. Die Kosten für die Erneuerung tragen Bahn, Gemeinde und Bund zu je einem Drittel. Um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, ist die Unterzeichnung jetzt nötig, so Bauamtsleiterin Cortina Kokles. Am meisten stießen den Räten die Kosten für den Bahnübergang in Tauer auf. Der Übergang liegt, so die Räte, "mitten im Wald". Dennoch komme seine Erneuerung die Kommune am teuersten. Hier fallen Kosten von 158 000 Euro an. Klittens Ortsvorsteher Eduard Luhmann rechnet dies hoch: "Das heißt der Übergang dort kostet insgesamt 500 000 Euro, das kann ich nicht begreifen." Am Ende entschlossen sich die Räte jedoch dafür, das Thema abzuhaken. mha