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| 17:33 Uhr

Naturschutz
Biber aus Gablenz wird untersucht

Weißwasser. Noch bleibt abzuwarten, ob sich der Tod vom Problemtier Bruno bestätigt

Der Biber, der kürzlich in der Ortsmitte von Gablenz tot in der Räderschnitza aufgefunden worden ist, wird im Naturkunde-Museum Senckenberg in Görlitz untersucht. Das bestätigt Bürgermeister Dietmar Noack (CDU). Aus seiner Sicht muss nun abgewartet werden, ob es sich dabei um das Problemtier Bruno handelt. So hatten Anwohner den Nager getauft, der am Flüsschen unweit der Dorfstraße für Schaden gesorgt hatte und der von der Naturschutzbehörde des Kreises umgesiedelt werden sollte.

Nicht nur die abgenagten Bäume veranlassen Noack zu der Aussage, dass solch ein Tier nicht in die Mitte eines Dorfes gehört. Gleichfalls machen ihm die Unterhöhlungen Sorge, die das Tier entlang des Gewässers zweiter Ordnung verursacht habe. Der Wanderweg, der parallel zum Flüsschen läuft, ist aus Sicht von Noack nicht mehr sicher.

Er bittet die Anwohner weiter die Augen aufzuhalten und bei Beobachtungen zu Biber-Aktivitäten sofort die Gemeinde zu informieren.

(rw)