ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:06 Uhr

Bergsche Kirchruine war fast zu klein

Die Kirchruine im Oberpark Bad Muskau war auch bei der zweiten Silvesterandacht sehr gut besucht. Selbst das Regenwetter konnte die Leute nicht abhalten, sich zu versammeln. Gemeinsam gedachte man der Opfer der Flutkatastrophe, sang Lieder und wünschte alle Frieden, Zuversicht und ein freundliches Miteinander 2005.
Die Kirchruine im Oberpark Bad Muskau war auch bei der zweiten Silvesterandacht sehr gut besucht. Selbst das Regenwetter konnte die Leute nicht abhalten, sich zu versammeln. Gemeinsam gedachte man der Opfer der Flutkatastrophe, sang Lieder und wünschte alle Frieden, Zuversicht und ein freundliches Miteinander 2005. FOTO: Foto: Heider Jaschke
Bad Muskau.. Kurz bevor das Jahr 2004 zu Ende ging, fand in der Bergschen Kirchruine wieder eine Silvesterandacht statt. Nach der Premiere im Jahr 2003 war auch die Neuauflage wieder von Erfolg gekrönt. „. . . (ja/red/rw)

und wenn irgendwo noch ein Lichtlein brennt“ - in diesem Sinne der Hoffnung, der Solidarität und der Gemeinsamkeit fanden sich Gläubige, Schützen, Bürger der Stadt Bad Muskau und Umgebung zur Andacht zusammen, um das neue Jahr zu begrüßen, aber auch um das Mitgefühl und die Trauer über das katastrophale Geschehen im fernen Asien zu bekunden.
Zu Beginn verlas Pfarrer Steffen Schumann - eingeladen zur Andacht hatte die Kirchgemeinde und der Schützenverein der Parkstadt - nachfolgende Worte der Schützen: „Die Mitglieder und der Vorstand der Muskauer Schützengilde 1511 sind wie viele Millionen Menschen der Welt betroffen von der großen Umweltkatastrophe, von der schlimmsten Naturkatastrophe aller Zeiten. Wir rufen Sie heute Abend, der Nacht in ein neues Jahr 2005 auf, helfen Sie den betroffenen deutschen Bürgern, den Menschen in den Ländern des großen Unglücks durch finanzielle Spenden bei den veröffentlichten Solidaritätskonten, um materielles Leid zu mildern und einen Wiederanfang zu ermöglichen. Das seelische Leid können wir nur durch unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme etwas mildern. Wir Mitglieder werden unseren Beitrag leisten und rufen Sie auf, helfen Sie!“
Worte der Trauer über das unfassbare Geschehene, aber auch Worte der Hoffnung, Solidarität, über das Verbindende der Menschen bei Not und Gefahr waren zu hören, erfassten die Anwesenden, wie Günter Tappert, Ehrenmitglied der Schützengilde, die RUNDSCHAU wissen ließ. Mit Spenden in die Kollekte bekundeten alle Anwesenden ihre Anteilnahme.
Das altehrwürdige Kirchlein erstrahlte auch diesmal wieder im Schein der Fackeln, was für eine besondere Stimmung sorgte.
Rund 60 Bürger, darunter auch Bad Muskaus Bürgermeister Andreas Bänder, nahmen an der Andacht teil. Für die kleine Kirche eine beachtliche Anzahl. Die Ruine war fast zu klein, um die Besucher aufzunehmen.