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Bergamt erlaubt Erkundungsbohrung für Kupferschiefer in der Lausitz

Begehrter Kupferschiefer: Der Geologe Ralph Braumann mit dem Rohstoff, aus dem Kupfer für die Elektronikindustrie gewonnen werden soll. Foto: dpa
Begehrter Kupferschiefer: Der Geologe Ralph Braumann mit dem Rohstoff, aus dem Kupfer für die Elektronikindustrie gewonnen werden soll. Foto: dpa FOTO: dpa
Neißeaue/Freiberg. Das Oberbergamt hat grünes Licht für eine Erkundungsbohrung zu Kupferschiefer-Vorkommen in der Lausitz gegeben. Die KGHM Kupfer AG in Neißeaue (Landkreis Görlitz) dürfe auf einer Ackerfläche den Kupfergehalt in der Tiefe untersuchen, teilte die Behörde am Donnerstag in Freiberg mit. (dpa/sn)

Das Bergbauunternehmen erkundet bereits seit 2008 Vorkommen von Kupferschiefer in der Lausitz. Die Arbeiten in Neißeaue waren jedoch vorübergehend eingestellt worden, weil Anwohner Widerspruch eingelegt hatten. Sie befürchten Umweltgefahren. Dafür sah das Oberbergamt jedoch keine Anhaltspunkte und erteilte die Zulassung. Nun könne das Unternehmen mit der Errichtung des Bohrplatzes beginnen, hieß es.