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| 15:17 Uhr

Internet
Beim schnellen Internet ist Eigeninitiative gefragt

Rietschen. Von Torsten Richter-Zippack

Am 16. Juli ist in Rietschen das schnelle Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde freigeschaltet worden. Wer davon profitieren will, muss aber Eigeninitiative zeigen. Darauf weist Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos) hin. „Dazu ist jeweils ein neuer Vertrag erforderlich“, erklärt das Gemeindeoberhaupt. Er empfiehlt allen Interessenten, sich zu erkundigen, welche Datenmengen am jeweiligen Hausanschluss möglich sind. Bei manchen Anbietern brauchen die Kunden via Internet lediglich ihre Adresse einzugeben, dann werden die entsprechenden Daten angezeigt. „Den besten Empfang gibt es entlang der B 115“, weiß Brehmer.

Inzwischen habe die Gemeinde der Telekom nahegelegt, die Werbetrommel für die neuen Möglichkeiten zu rühren. Kürzlich seien in Rietschen bereits mehrere Mitarbeiter des Unternehmens unterwegs gewesen. „Wir dachten anfangs, es handele sich um eine Drückerkolonne und hatten schon die Polizei gerufen“, erzählt Ralf Brehmer.

Falls es mit dem Kontakt zu den Internet-Anbietern nicht gleich klappen sollte, könnten sich Betroffene an die Gemeinde wenden. Dann werde dort weiter geholfen.

Laut der Telekom können in Riet­schen rund 1200 Haushalte vom schnellen Internet profitieren. Dafür wurden innerhalb von eineinhalb Jahren rund 41 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.