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| 01:02 Uhr

Beide Städte streben gemeinsame Projekte an

Weißwasser.. Seit November ist Hartwig Rauh in Amt und Würden. Am Dienstag stellte er sich als neuer OB von Weißwasser bei seinem Amtskollegen in der polnischen Partnerstadt Zary persönlich vor. Von Gabi Nitsche

Bei seinem Antrittsbesuch in Zary wurde Hartwig Rauh von Pressesprecher Andreas Plachecki begleitet. Roman Pogorzelec, Bürgermeister der polnischen Partnerstadt, freute sich über den Besuch und nutzte die Gelegenheit unter anderem auch dazu, den deutschen Gästen seine Stadt zu zeigen.
Wie es hieß, ging es dabei um Beispiele der städtebaulichen Entwicklung, um Wohnungsbau und die Situation im Industriegebiet von Zary.
Rauh erläuterte seinerseits, wie es derzeit um Weißwasser bestellt ist und was für die Zukunft geplant ist. Auch er bezog sich auf Beispiele aus der Stadtentwicklung und hatte eigens dafür entsprechende Modellbeispiele mitgebracht. Doch im Mittelpunkt des Besuchs stand das Gespräch über die Zusammenarbeit beider Städte.
Diese lief bisher recht gut, so Andreas Plachecki, und soll künftig noch weiter ausgebaut werden. Das vor allem aus dem Blickwinkel „EU-Erweiterung“ .
Pogorzelec und Rauh sehen den Beitritt Polens zur EU im Mai als Chance, auf allen Ebenen einander näher zu rücken und gemeinsame Projekte anzustreben, die letztendlich von der EU auch gefördert würden, hieß es.
Um Nägel mit Köpfen zu machen, findet am Dienstag bereits ein Arbeitsbesuch von Mitarbeitern der Stadtverwaltung Weißwasser in Zary statt. Es geht um Zusammenarbeit auf kulturellem, sportlichem und vor allem wirtschaftlichem Gebiet.
Hartwig Rauh nutzte die Gelegenheit und schlug vor, dass ein Vertreter aus Zary im Weißwasseraner Wirtschaftsrat, der seine Arbeit jetzt wieder aktivieren soll, mitwirken könnte. Was den Tag der Sachsen nächstes Jahr in Weißwasser angeht, so lud Rauh die Polen ebenfalls ein, sich einzubringen. Der Zaryer Bürgermeister begrüßte das sehr und stimmte dem umgehend zu. So wird er demnächst einen Abgesandten in das Weißwasseraner Festkomitee schicken, um aus erster Hand informiert zu sein.
Im Spätsommer, wenn der Tag der Sachsen in Döbeln ausgetragen wird, will man gemeinsam dabei sein, um noch die eine oder andere Erfahrung zu sammeln, berichtete Andreas Plachecki.