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| 02:49 Uhr

Bei der Kringelsdorfer Wehr wird der Platz eng

Die ausgezeichneten Kameraden mit Bürgermeister Achim Junker und Ortsvorsteherin Birgit Güttler.
Die ausgezeichneten Kameraden mit Bürgermeister Achim Junker und Ortsvorsteherin Birgit Güttler. FOTO: Martina Arlt/mat1
Kringelsdorf. Unter Leitung von Ortswehrleiter Stephan Hoffmann und Stellvertreter Martin Zieschang versammelten sich die Kringelsdorfer Floriansjünger am Samstag zur Jahreshauptversammlung. Die Wehr verfügt über 34 aktive Einsatzkräfte sowie 16 Kameraden aus der Alters- und Ehrenabteilung. mat1

Anne Wagner konnte über die Jugendfeuerwehr des Ortes mit 16 Kindern eine sehr positive Bilanz ziehen. Auch Bürgermeister Achim Junker (CDU), Ortsvorsteherin Birgit Güttler und Bernd Zieschang als stellvertretender Gemeindewehrleiter sprachen sich sehr lobend zur Feuerwehrarbeit aus. Denn auch mit der Feuerwehrtechnik sind die Kringelsdorfer gut aufgestellt.

Sie rückten zu 20 Einsätzen im Jahr 2016 aus. Es gab schwere Unfälle und Brandeinsätze zu bewältigen. Auch in der Ausbildung glänzen die Kringelsdorfer mit großem Fleiß. So besteht die Wehr in Kringelsdorf aus zwei Einsatzgruppen. Von den 34 Kameraden sind zwölf aktive Atemschutzgeräteträger, 13 ausgebildete Maschinisten, 30 ausgebildete Sprechfunker, drei Bootsführer, 13 Kameraden mit einem Motorkettensägeschein und 18 Kameraden sind für die Technische Hilfeleistung ausgebildet.

"Einen Engpass stellen jedoch unsere Räumlichkeiten dar. Unser Gerätehaus wurde 2008 eingeweiht und es war schon damals für uns eine große Errungenschaft. Doch mittlerweile haben wir 34 aktive Kameraden und 16 aus der Jugendfeuerwehr und der Platz wird eng. Spinde und die Umkleiden reichen nicht mehr aus. Zwei Aufnahmeanträge liegen bei mir schon in der Schublade, die ich erst einmal aufgrund von Platzmangel im Gerätehaus auf Eis legen muss", so Wehrleiter Stephan Hoffmann. "Wir sind in der glücklichen Lage, über viele Kameraden zu verfügen. Ich hoffe sehr, dass es dafür eine Lösung geben wird. So habe ich einen möglichen kleinen Anbau an unserem bestehenden Gerätehaus in Kringelsdorf mit der Haushaltsplanung 2017/2018 beantragt", fügt er hinzu.

Neben der umfangreichen Feuerwehrtätigkeit sind die Kameraden immer gern bereit, kulturelle Höhepunkte im Ort mitzugestalten. "In diesem Jahr wird erstmals unser traditionelles Hexenfeuer auf dem neuen Platz neben unserer Feuerwehr stattfinden. Aber es wird noch viele weitere Highlights in unserem Ort geben, die wir begleiten", so der Wehrleiter. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung gab es Auszeichnungen und Beförderungen: Bester Feuerwehrmann: Marcel Dubil (1. Platz); Frank Michalk (2. Platz); Bernd Zieschang (3. Platz); Beförderungen zum Feuerwehrmann: Marcel Dubil, Stefanie Fiedler, Jan Lustig, Tom Ertel, Bastian Siegel; Brandmeister: Kay Zieschang. Henry Zieschang (40 Jahre aktiver Dienst); Dietmar Herz (50 Jahre aktiver Dienst).