Auf diese Problematik war er gekommen, wie er erklärte, weil er gehört hatte, dass es beim Kupferabbau so gehandhabt werde.
Die Heimatzeitung hat die Frage an Vattenfall weitergereicht und um eine Antwort gebeten. Die haben wir inzwischen von Pressesprecher Marco Bayer erhalten und lautet „Nein, wir zahlen keinen Gewinnanteil“ .
Dazu erläuterte er folgende Hintergründe: „Die Laubag hat das Bergwerkseigentum damals von der Treuhand erworben. Und das noch, bevor das Bundesberggesetz für Ostdeutschland gültig wurde. Deshalb muss Vattenfall keinen Förderabgabezins bezahlen. Dieser ist normalerweise laut Berggesetz fällig, wenn ein Bodenschatz gefördert wird.“
Die Schleifer hatten mit ihrer Anfrage die Hoffnung verbunden, so hatte es Bernd Juskowiak in der Gemeinderatssitzung angedeutet, möglicherweise von diesem besagten Abgabezins einige Euros nach Schleife umleiten zu können. Das Geld sollte nicht nur für „Leuchtturm-Projekte“ genutzt werden, hieß es. (ni)