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"Baukultur und Tourismus" mit Weißwasser

Weisswasser. Das Lausitzer Neißeland und die Stadt Weißwasser beteiligen sich am ExWoSt-Forschungsfeld "Baukultur und Tourismus – Kooperation in der Region". Dabei bringen das Bundesbauministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) regionale Akteure aus dem Baubereich und Tourismus zusammen und stärken ein interdisziplinäres Arbeiten vor Ort. red/gro

Darüber informiert die Stadtverwaltung Weißwasser in einer Pressemitteilung.

Mit der Beteiligung an dem Forschungsfeld machen sich Weißwasser und seine Umgebung auf den Weg, Tourismus und qualitätsvolles Bauen und Planen zum Wohle der regionalen Entwicklung stärker zu verflechten.

Aus bundesweit über 70 Bewerbungen wurden acht Modellvorhaben ausgewählt - eines davon ist das Lausitzer Neißeland mit der Stadt Weißwasser. An der Auftaktveranstaltung am Sorpesee im Sauerland nahmen der Oberbürgermeister von Weißwasser, Torsten Pötzsch, sowie Heidi Pinkepank vom Institut für Neue Industriekultur INIK GmbH teil.

In Weißwasser und Umgebung wird es in den kommenden zwei Jahren insbesondere darum gehen, ein Bewusstsein für die Baukultur der klassischen Moderne sowie für industrielle Hinterlassenschaften zu fördern. Mit Blick auf das Bauhausjubiläumsjahr 2019 wird es touristisch in den kommenden Jahren eine Fokussierung auf Architekturthemen insbesondere der Zeit zwischen den Weltkriegen geben. Die Region Weißwasser hat in dieser Hinsicht viel zu bieten. Zu Beginn des Projektes steht am 17. Februar eine Bereisung von Vertretern des Forschungsfeldes und seiner Forschungsassistenz in Weißwasser und Umgebung an.

www.baukultour.de